Der momentane Zustand.

Tja…was soll ich sagen. Der momentane Zustand ist ein einziges Chaos. Chaos in meinem Kopf. Chaos in meinem Herzen. So Vieles ist in den letzten Wochen passiert & irgendwie habe ich mich selbst dabei verloren. Ich irre umher (metaphorisch & auch physisch…lange Spaziergänge scheinen momentan sehr verlockend^^) und weiß nicht so recht, ob ich Dinge tue, weil ich sie will oder, weil ich denke, dass andere sie so von mir erwarten würden.

Keine Angst, ich hab’ keine depressive Phase oder so…ich bin einfach nur reichlich überwältigt von diesem ganzen Spaß, der sich “Leben” nennt. Eigentlich waren die letzten Wochen nämlich nicht unbedingt die schlechtesten meines Lebens. Ich habe trotz Liebeskummer & ziemlich viel Verwirrung & Tränen auch viel gelacht, war kreativ, bin immer noch reichlich inspiriert, habe meine Prüfungen/Klausuren in der Uni erfolgreich bestanden, habe mich wie ein Vollhorst über die ersten warmen Frühlingstage gefreut…so dies und das eben^^

 

 

Und trotzdem komme ich auf manches einfach nicht klar (sry, für diese unfassbar “falsche” Formulierung, aber irgendwie fasst das den momentanen Zustand ziemlich gut zusammen). Nur mal als Beispiel: Wieso bin ich immer nur dann super inspiriert & kreativ, wenn ich nicht mit mir selbst klarkomme? Und wie sehr kann man sich in Menschen täuschen? Und überhaupt, wieso verlässt mich mein ach so tolles Urteilsvermögen, wenn es um mich geht? Und, warum zur Hölle weiß ich nicht mehr wer ich bin? Und das Schlimmste von allem…warum werde ich panisch, wenn ich eigentlich rundum glücklich bin & keine Probleme habe?

 

 

Dabei möchte ich mich einfach nur frei machen. Frei von zu vielen Gedanken. Von irrationalen Ängsten. Und von Personen, die mich mit voller Wucht umgehauen haben. Denn ich bin müde. Müde von dem ganzen Umhergrübeln. Und der Kompliziertheit des Lebens… und nein, ich bin immer noch nicht depressiv oder hab Burnout…das ist einfach nur eines dieser Tiefs, die jeder nun mal hat. Mir ist eben irgendwie meine Leichtigkeit abhanden gekommen. Also, irgendjemand ne Idee wo ich die finden kann? ;))

 

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« My Face For The World to See »

Also bevor irgendwelche Spekulationen bezüglich des Titels aufkommen, kann ich schon mal sagen: Ja, ich bin mir bewusst, dass es ein gleichnamiges Buch von Alfred Hayes gibt und ja, es hat mich zu diesem Post inspiriert, aber mehr hat das Ganze auch nicht miteinander zu tun.

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” my face for the world to see “

Während es in Hayes Buch also um das Leben im Hollywood der 1950er geht, dreht es sich in diesem meiner Gedankenergüsse (was eine Formulierung^^) mehr um das Thema „Selbstvertrauen“. Denn welcher Titel könnte schon bezeichnender sein als „My Face For the World to See“…ich mein’, sein Gesicht der Welt hinzuhalten verlangt schon einiges an Mut ab. Und ich rede hier nicht nur vom Gesicht im wortwörtlichen, sondern auch im metaphorischen Sinne. Sich selbst der Welt zu präsentieren, zu zeigen: „hey, hier bin ich und genau so bin ich“. Das hat natürlich viel mit Selbstliebe und -akzeptanz zu tun…deshalb dieser Post. Denn, ich muss gestehen, ich bin schon immer etwas ängstlich gewesen, habe mich vor Menschen gegraut…vor dem, was sie über mich denken würden, habe mich nicht gerne auf Fotos gesehen und vor allem, hatte nicht das Selbstvertrauen mein Gesicht, also mich selbst, zu zeigen. Eigentlich ziemlich traurig, wenn ich so darüber nachdenke.

« Würde ich mich selbst treffen,

ich würde nicht mit mir befreundet sein wollen. »

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ein lachendes Ich

Oftmals habe ich mich klein gemacht und so was wie Selfies machen oder kleine Fotoshootings waren für mich der absolute Horror. Nicht, weil ich mich hässlich fand, oder andere so was gesagt hätten, sondern vielmehr, weil ich einfach kein Vertrauen in mich hatte. Ich habe mich einfach davor gegraut mich zu sehen. Habe mich selbst verachtet.

Ich weiß noch, irgendwann habe ich mal gedacht: Würde ich mich selbst treffen, ich würde nicht mit mir befreundet sein wollen. Als ich ein paar Jahre später darüber nachgedacht habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen…ich mochte mich selbst nicht, weil ich immer Angst hatte meinen perfekten, unrealistischen Erwartungen nicht gerecht werden zu können. Ich kannte meinen eigenen Wert nicht und dachte jeder ist markellos und hat nur gute Seiten an sich. Aber das stimmt nicht.

Selbstliebe ist, wenn ich auch meine schlechten Seiten akzeptiere. Als mir das bewusst geworden ist, war auf einmal alles viel leichter. Ich habe mir selbst weniger Druck gemacht, war entspannter und auf einmal, oh Wunder, fand ich es gar nicht mehr so schlimm mein Gesicht auf Fotos zu sehen. Quasi „My Face For Me to See“. Ich habe sogar angefangen Fotos von mir selbst zu machen. Und nicht, weil ich auf einmal zur selbstverliebten Pute geworden bin, sondern, einfach, weil es mir Spaß macht Gedanken in Fotos umzusetzen und ich keine andere Person zum Fotografieren hatte. Früher wäre eine solche Sache undenkbar gewesen. Aber heute komm’ ich klar. Mag mich mehr als früher. Und das ist für mich das Wichtigste.

Zuhause//Wo Das Meer Im Himmel Versinkt

„…und natürlich will ich ganz viel Reisen, von der Welt sehen.“ Bei mindestens jeder zweiten Person mit der ich mich in letzter Zeit unterhalten habe, ist dieser oder ein ähnlicher Satz gefallen, sobald es um das Thema Zukunftspläne ging. Es kommt mir so vor als wäre es eine Todsünde nicht reisen zu wollen…als ginge es nur darum, um jeden Preis in ein anderes Land zu fliegen, nur um hinterher auf einer Liste abstreichen zu können wo man mal war? Reisen aus gesellschaftlichem Drang? Aber was ist mit zuhause…ist es da nicht auch schön?!

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Strandkörbe am Strand – ein analoges Foto

So gerne ich auch in der Welt umher reise…und das tue ich wirklich unfassbar gerne, haben mir meine letzten Reisen wunderbar vor Augen geführt, wie gerne ich doch auch zuhause bin. Nicht nur zuhause im Sinne von „in meinem Haus“, sondern auch in meiner Stadt, meiner Region und  Kultur. Auf einmal weiß ich meine Heimat viel mehr zu schätzen.

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am nahe gelegenen Ostsee-Strand – ein analoges Foto

Ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal so sehen würde, aber: Ich liebe es in einer kleinen Stadt am Meer zu leben. Früher war mir das alles zuwider. Ich wollte so schnell es ging weg, raus in die Welt, nie wieder zurückkehren und nicht wie meine Eltern, einfach hier kleben bleiben. Ich wollte reisen, niemals zu lange an einem Ort bleiben und meine Heimat vergessen.

Logischerweise hat sich meine Sicht auf diese Dinge nicht um 180° gewendet, denn ich möchte noch immer nicht mein ganzen Leben in dieser einen Stadt verbringen…dazu gibt es einfach so viele andere schöne Orte zum Leben.

Aber ich habe meine Heimat lieben gelernt. Habe nicht mehr so einen großen Hass auf alle Kleinstädte dieser Welt (ja, da spricht mein Teenager-Ich aus mir). Sehe nicht nur die negativen Seiten, sondern erfreue mich an den positiven. Fürs Erste bin ich nämlich ganz zufrieden damit, noch ein bisschen länger in meiner Heimatstadt zu leben und zu studieren. Hier ist alles ganz entspannt und dank der Studenten wird’s auch niemals langweilig. Und außerdem gibt es eindeutig schlechtere Orte zum Leben…schließlich wohne ich da, wo andere Urlaub machen. Am Meer.

V e r ä n d e r u n G

Ich werde etwas ändern. Und das ist jetzt kein komischer Selbsttherapie-Schnulli (ja, ich mag das Wort „Schnulli“…es hindert mich daran, ständig das Wort „Scheiß“ zu benutzen). Sondern eine Tatsache.

Dieser Blog war immer mein kleines Back-Refugium. Meine Art mich kreativ in der Küche auszuleben und Essen mit tieferen Gedanken zu verknüpfen. Doch diesen Sommer ist mir etwas klar geworden: Ich habe mich selbst damit in eine Schublade gesteckt. Nämlich in die „Back-Tanten“-Schublade. Natürlich ist mir klar, dass ich ja nicht zwangsläufig klischeeerfüllend sein muss…denn ich kann ja sein, wer ich will, aber irgendwie hat es mich innerlich eingeschränkt. Da schwirren so viele Ideen in meinem Kopf umher, die nicht mit Essen zu tun haben und ich bin es leid, diese zu verwerfen.

Eine Kleine Reise Durch Meinen Blog (2016-2018)

Thema “Food Photography” – anfangs habe ich alles noch sehr sehr minimalistisch gehalten, mit viiiiel weiß gearbeitet:

Besonders in letzter Zeit sind die Fotografien aber aufwendiger geworden. Inzwischen arbeite ich auch gerne mit Bewegungen, Schatten und unterschiedlichsten Perspektiven:

Aber nun, long story short: Ich werde eine neue Richtung einschlagen. Selbstverständlich hat sich meine Liebe zum Backen nicht in Luft aufgelöst und es wird weiterhin Rezepte von Torten, Cookies und anderen Leckerein geben. Aber daneben werde ich sicherlich noch einige andere Themen, die euch hoffentlich interessieren, zur Sprache bringen. Denn das Tolle an so einem Blog ist ja, dass ich damit machen kann was ich will…also warum nicht diese Chance nutzen und sich voll entfalten?!

Ich habe super viel Lust etwas Künstlerisches, in Richtung Fotografie zu machen. Vielleicht werde ich mich mal an Videos versuchen, etwas zum Thema „Künstlerisches Schreiben“ wagen, superduper tief greifende Themen ansprechen, cheesy Lebensweisheiten mit euch teilen oder einfach spontane Gedankenergüsse und Erlebnisse hier festhalten. 

Wie ich das alles koordinieren werde, wird sich zeigen…bis jetzt ist da noch nichts in Stein gemeißelt. Ehrlich gesagt bin ich selbst noch ein bisschen planlos was die Umsetzung angeht. Also lasst euch überraschen! 

White Chocolate & Rosewater Birthday Cake

Geburtstage sind in der Regel etwas sehr Aufregendes für mich. Natürlich finde ich den eigenen Geburtstag schon nicht schlecht, aber dennoch erfreue ich mich zumeist eher an den Geburtstagen anderer. Es bereitet mir unendlich viel Freude darüber nachzudenken, welches Geschenk für welche Person das Richtige ist und dann muss ich natürlich Stunden damit zubringen eben dieses vorzubereiten oder zu gestalten. Nun, an dieser Stelle liegt das Problem: Was, wenn diese Person gar keine Person ist? Was, wenn diese ‚Sache’ aus Wörtern, Pixels und anderem, für mich schwer verstehbarem, technischen Kram besteht? Jetzt müsste eigentlich schon klar sein worauf diese ganzen, hübsch formulierten rhetorischen Fragen hinauslaufen^^

Ich verkünde also hiermit, dass ich genau vor einem Jahr meinen allerersten Post veröffentlicht habe. Das bedeutet, mein Blog ’PictureFood’ wird ein Jahr alt. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich es kaum glauben kann, denn eigentlich kann ich es ganz gut glauben, aber, ich muss zugeben, dass ich ziemlich stolz bin, mehr oder weniger, sehr regelmäßig gebloggt zu haben. Außerdem bin ich beeindruckt wie sehr sich doch mein fotografischer Stil entwickelt hat. Es ist nicht so, dass sich dieser von Grund auf verändert hat, ich würde viel eher sagen, dass er, was Qualität und Erfahrung angeht, deutliche Fortschritte gemacht hat. Während des vergangenen Jahres gab es, was den Blog angeht, einige Höhen und Tiefen und ich muss zugeben, dass es mitunter ziemlich hart war am Ball zu bleiben und mich zu motivieren. Allerdings habe ich es in den letzten Monaten sehr genossen Posts zu schreiben und neue Setups für Fotos zu gestalten. Was das angeht, hoffe ich sehr, dass mein Enthusiasmus noch weiterhin bestehen bleibt und ich sehr viele spannende Themen angehen werde.

Nun, wenn ich hier schon einmal dabei bin in gewisser Weise meine ’Blog-Goals’ darzulegen, kann ich zu dem Thema nur sagen, dass die Ästhetik von ’PictureFood’ mein höchstes Ziel war, ist und immer sein wird. Ich bin durch und durch Perfektionistin und finde meine Freude in Farben, Kompositionen und Worten. Daher versuche ich, so gut es mir gelingt und möglich ist, das Beste aus Inhalt und Aussehen der einzelnen Posts herauszuholen…ich hoffe, dass meine Leidenschaft, die hinter all dem steckt, auch zu spüren ist. Um das Ganze nun nicht ausarten zu lassen, bleibt mir also nur noch eines zu sagen: Happy Birthday!

 

Birthdays are usually really exciting to me. Not especially mine’s, but other people’s birthdays always cheer me up. I love to prepare presents and spend hours brooding over the perfect gift for the one whose birthday it is. And here we have the problem: What if this person isn’t a living creature? What if the ‘thing’ having some kind of birthday consists of words, pixels and a lot data I hardly understand? By now you must know where all these rhetorical question are heading ^^

I am proudly announcing that exactly one year ago my first post went online. That means my blog ‘PictureFood’ is turning ONE today. I wouldn’t say I can’t believe it, because I do believe it, but I am, first of all, extremely proud of myself that I, more or less, managed to upload posts on a quite regular basis. Furthermore I am impressed by how my style of food photography has developed. It’s not like I’ve changed my style from scratch but I definitely do see an improvement in quality and experience. During the past year I’ve had a lot of ups and downs concerning the blog and I admit that sometimes it was truly hard work to keep on it. But in the last couple of month I really enjoyed creating content and improving set-ups for shootings. In this regard I do hope that my enthusiasm will continue and that I am able to start some exciting projects.

Well, in the course of (somehow) talking about blog goals I have to say that my greatest goal is, and always will be, the aesthetic of ‘PictureFood’. I am a little perfectionist and am finding joy in colors, compositions and words. So I am constantly trying to provide content and looks as its best…I hope you’re all knowing that. Well then. There’s nothing left to say except: Happy Birthday!