18 Dinge, die ich 2018 “gelernt” habe

Das Jahr ist nun also quasi fast rum…2018….mhh…wenn ich mal so drüber nachdenke ist diese ganze Sache mit der Zeit und wie schnell sie doch an uns vorbeizieht eine ziemlich verrückte Sache. Aber schnell vergangen hin oder her, auf das letzte Jahr zurückzublicken ist mindestens genauso interessant.

Erinnerungen aus 2018

Ich finde es besonders spannend auf all die Dinge zurückzusehen, die ich dieses Jahr „gelernt“ habe. Mit „gelernt“ meine ich übrigens natürlich das ganz klassische Lernen, wie man es in der Schule, Uni, Arbeit und so weiter tut. Aber dann ist da eben auch noch dieses etwas abstraktere „Lernen“…ich denke da an so genannte „Life Lessons“- also mehr so Dinge, die einem eher passiert sind und aus denen man ganz persönliche Dinge gelernt hat.

Eigentlich ist es ziemlich schade, dass so viele Menschen darauf fokussiert sind, was sie im neuen Jahr alles besser machen wollen und natürlich auch werden…jaja..diese Sache mit den guten Vorsätzen. Aber auf das zu schauen, was man erreicht hat, wodurch man gewachsen ist und was bereichernd war, ist doch auch irgendwie eine schöne Art das alte Jahr zu verabschieden.

Deshalb nun also genug dieses ganzen Vorgeplänkels und zum Kern der Sache – einer Liste von 18 Dingen, die ich 2018 „gelernt“ habe…oh, und die Reihenfolge ist ziemlich willkürlich…also nix mit Rangfolge oder so:

18 gelernte Dinge aus 2018

  1. offen zu sein, zahlt sich aus
  2. ständig darauf zu warten, dass einem Dinge & das Leben passieren, ist müßig
  3. schwedisch (ich bin natürlich nicht perfekt, aber arbeite an meinen Schwedisch-Kenntnissen)
  4. viele Dinge sind eine Frage der persönlichen Einstellung
  5. ich liebe den Sommer, die Sonne & Wärme
  6. man muss das Leben ab & zu mit Humor nehmen
  7. jeder hat Probleme, Manche können es einfach nur besser verbergen/überspielen
  8. Kanufahren
  9. ich möchte nicht einsam sein
  10. Photoshop (auch hierin bin ich absolut nicht perfekt^^…ich würde sagen: „work in progress“)
  11. gebrochene Körperteile sind echt kein Spaß – ich denke da nur an meinen gebrochenen Fuß Anfang des Jahres
  12. ich muss nicht perfekt sein
  13. ich liebe es Kunst zu studieren
  14. niemand hat das Recht über anderer Menschen Leben zu urteilen (ausgenommen in rechtlichem Kontext)…ich meine hier wohl eher die Richtung „Vorurteile“ etc.
  15. im Moment leben – das ist manchmal gar nicht so leicht, aber, wenn es klappt, dann fühlt es sich unglaublich gut & richtig an
  16. ein Leben ohne Musik erschient mir unvorstellbar (ich wäre total aufgeschmissen…ehrlich)
  17. kleinere Bücher & Hefte binden
  18. glücklich sein bedeutet für mich, damit zufrieden zu sein, wer ich bin

Was habt ihr 2018 an neuen Dingen gelernt? Worauf seid ihr besonders stolz?

Tja, und nun bleibt mir also nichts anderes mehr zu sagen als: Auf ein wundervolles neues Jahr! Möge es jedem nur das Beste bescheren!

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Gähnende Leere in meinem Kopf

Wenn da einfach nichts ist….ein bedeutungsloses Summen erfüllt meinen Kopf…keine Ideen, kein Plan, keine Inspiration. „Aber was schreibe ich denn nun?“ frage ich mich. Mir will einfach kein guter Einfall für einen Blogpost kommen. Ach was, Blogpost?! Ich könnte von so vielem mehr reden: Fotos, Kunstprojekte, Geburtstagsgeschenke, Themen für Referate, das Weihnachtsessen…die Liste der Dinge, die nach Inspiration und Ideenreichtum verlangen, ist endlos. Aber genauso endlos ist eben auch manchmal die Leere in meinem Kopf.

Ich sitze dann stundenlang da und frage mich: Wie zur Hölle, soll ich es nur schaffen bis zum Tag X etwas zustande gebracht zu haben? Dann steigt mir ein wenig die Panik zu Kopf. Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich nie wieder irgendeine Idee habe? Das ist natürlich ziemlich übertriebener Müll, den mein Gehirn dann da produziert. Und das weiß ich auch. Aber manchmal ist es eben schwer aus solchen Kurzschlussgedanken herauszukommen. Auch, wenn sie noch so irrational sein mögen.

Im Falle meiner Inspirationslosigkeit habe ich mir irgendwann mal gedacht: „Komm’ hab’ dich nich’ so! Jeder Mensch hat das mal. Das Wichtige ist nur, dass du nicht darin versinkst. Nicht jeder Tag ist gleich gut, gleich inspirierend, gleich toll.“ Also habe ich mir innerlich einen „Plan“ zurechtgelegt, so à la To-do-wenn-uninspiriert. Das funktioniert mittlerweile sogar ganz gut, sodass ich am Ende immer super viele Ideen habe und mich meistens gar nicht für eine entscheiden kann. Und zugegebenermaßen, bin ich ziemlich stolz darauf. Fragt mich nicht warum.^^ 

 

 1.

Zuerst einmal muss ich von dem „Panik/kein Plan/mir wird nichts einfallen“-Trip runterkommen. Also am besten erstmal was komplett anderes machen. Die Gedanken von der Inspirationslosigkeit abwenden und mich mit etwas beschäftigen, bei dem ich abschalten kann. Was bei mir ganz gut hilft, ist Sport, Putzen und Backen. Oder einfach mal die Musik so richtig laut aufdrehen, mitsingen und dazu tanzen.

 2.

Und danach geht’s quasi ans Eingemachte. Ich nehme mir so viel Zeit wie ich will und suche mir ein leeres Blatt oder eine neue Notizbuchseite…auf jeden Fall etwas Unbeschriebenes…und schreibe eine passende Überschrift, damit ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere. Und dann gehe ich sehr methodisch vor. Erstmal die Basics, die Fakten. Dann schreibe ich mir Wörter auf, die mir im Zusammenhang mit der Überschrift auf irgendeine Weise hängen geblieben sind. So, und nun kommt das, was ich am blödesten finde, aber irgendwie hilft es mir am Ende doch immer. Ich schreibe all’ die schrecklichen, langweiligen, abgedrehten, unrealistischen Ideen, die ich normalerweise verwerfen würde, einfach auf. Das lasse ich dann für ein paar Stunden, manchmal auch Tage oder sogar Wochen genau so. Ich füge nichts hinzu, streiche nichts durch und vor allem mache ich mir keine Gedanken darum. Quasi aufgeschrieben, ums nicht mehr im Kopf zu haben…dieses ganze Thema, dass mich noch um den Verstand bringen könnte.

 3.

Nach dieser „Auslüftungs-Phase“ meines Gehirns, kehre ich wieder zu meinem schön vollgekritzelten Blatt zurück und lese es mir durch. Und dann merke ich auch schon, bei welchen Wörtern oder Stichpunkten ich schnell hängen bleibe. Ein feines Netz beginnt sich zu spinnen, neue Ideen kommen. Ich schreibe sie auf. Spinne umher. Kritzle die Ränder voll. Ich versinke regelrecht in meinen Gedanken, habe Spaß und sprühe vor Inspiration. Meine Festgefahrenheit vom Anfang hat sich aufgelöst.

Und so sieht das dann meistens aus:

 

Manchmal hilft es einfach nur einen Schritt zurück zu treten und sich Zeit zu geben. Kreativität und Inspiration können nicht erzwungen werden….sowieso, Zwänge sind nie so das Optimalste. Ich find’s übrigens ziemlich hilfreich sich in einem inspirierenden Moment einfach alle genialen Ideen oder Pläne aufzuschreiben, sodass man in so einem verflucht  ideenlosen Moment einfach ein kleines Backup hat. Denn niemand ist so ein krasser Supermensch und 24/7 inspiriert^^

Der Fake is real.

Zugegebenermaßen wird das ein recht spontaner Blogpost. Und während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht so genau wo das Ganze hinführen soll, aber hey…no risk no fun ^^

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gestelltes Instagram-Bild

Alsoo…wo fängt man an, wenn man über Instagram und sonstigen Social Media Quatsch schreiben will? Wenn man sich fragt, was es Leuten bringt auf all diesen Kanälen ein perfektes Leben vorzugaukeln, aber eigentlich in einem tiefen Loch zu versinken (ich will hier absolut nicht generalisieren, es gibt auch unfassbar tolle, echte & ehrliche Accounts)? Und überhaupt, bin ich es selbst als Privatperson nur dann wert, angesprochen oder als „würdig“ betrachtet zu werden, wenn ich tausende Follower und Likes habe? Diese unfassbar riesige Social Media Welt ist mir ehrlich gesagt ziemlich unheimlich. Ich weiß manchmal schon gar nicht mehr was nun also echt ist und was nicht. Hinterlässt X mir jetzt nur einen netten Kommentar, damit ich aufmerksam auf sie werde oder, weil sie meinen Content wirklich mag? Und was ist mit diesen Leuten, die einfach alles liken, nur weil sie denken, dass es das einzige ist, was die Leute wollen? Likes? Ist es das worum es im Leben geht?

Versteht mich nicht falsch, Instagram ist eine tolle Inspirationsquelle und es gibt so unfassbar viele wunderschöne Accounts, die ich über alles liebe. Und doch ist da immer dieser ekelhafte Beigeschmack, dass das alles nur ein Spiel ist. Nicht Content, sondern Fame. Nicht Realität, sondern Fake. Manchmal denke ich, dass das Einzige, dessen man sich noch sicher sein kann in diesem super aufmerksamkeits-geilen Social Media-Dschungel, der Fake ist. Sicher, das ist nicht so ganz wahr und reichlich überspitzt, aber manchmal hat es doch den Anschein. Es ist dann so, als wären Dinge, nur, weil ich sie nicht poste gar nicht „real“, weil: Oh…du warst im Land X?! Das wusste ich ja gar nicht, du hast das ja gar nicht gepostet.

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der gleiche Abend-ungestellt & unbearbeitet

Ich bin ziemlich froh, dass es trotz dieser ganzen künstlichen Realität auch immer noch Menschen gibt, die diesen Zirkus etwas anders betrachten, sich davon nicht beeinflussen lassen oder es einfach aus ihrer ganz eigenen Perspektive betrachten. Einen Instagram-Acccount (und natürlich auch Blog!!), den ich in dieser Hinsicht unfassbar genial finde, ist der von Jana Wind @bekleidet*. Sie spielt auf sehr gekonnte Weise mit der Realität der Instagram-Nutzer. Ihre Bilder und Posts zum Thema #isitreal finde ich einfach unfassbar inspirierend und scharfsinnig. Ein Blick auf ihre Seite ist auf jeden Fall lohnenswert. Und ich hoffe, dass in Zukunft noch so viel mehr Menschen zu der Erkenntnis kommen, dass man auf Instagram und Co. nicht alles für bare Münze nehmen sollte und sich tatsächlich öfter mal die Frage stellen „Is it real?“.

 

 

*Werbung, weil Verlinkung (obwohl ich nicht dafür bezahlt werde und überhaupt, ist das eigentlich keine „richtige“ Werbung…aber diese neue Datenschutzsache zwingt mich eben dazu das so zu markieren :/ )

Food Fotografie // 5 Laien-Tipps

Ich würde mal sagen, lang’ ist’s her, dass ich ein „Things to Consider“ für den Blog geschrieben habe. Zwischendurch habe ich sogar schon mal überlegt diese Kategorie einfach verschwinden zu lassen…aber naja, irgendwie wollte ich mir die Option dann doch offen halten und siehe da, an irgendeinem schönen Oktobertag kam es mir in den Sinn: Schreib’ doch mal über Food Photography.

Ich weiß, es gibt schon Unmengen an Tipps und Guides und sonstwasses zu diesem Thema (um genau zu sein, verzeichnet google dazu 832.000.000 Suchergebnisse), aber ich dachte mir, so ein paar Tipps von einem Laien, der sich alles selbst beigebracht hat und absolut nichts mit professionellem Foodstyling oder fancy Fotografieausbildung am Hut hat, könnten ja nicht schaden^^

 

1 – Farben

Beim Fotografieren von Essen geht es ausschließlich darum, die Sachen schön und appetitlich aussehen zu lassen. Das bedeutet, dass ihr euch der Wirkung von Farben bewusst sein solltet.

Kontraste wie zB orange & blau machen sich dabei ausgesprochen gut. Oder ihr entscheidet euch für eine Farbe, die besonders herausstechen soll, wobei in diesem Fall „weniger ist mehr“ angesagt ist. Eine Sache, die ich anfangs besonders gerne genutzt habe, sind diese fürchterlichen Farbfilter. Sie lassen das Essen unnatürlich und manchmal sogar unappetitlich aussehen…würde ich also nicht unbedingt empfehlen.

2 – Licht

 Bitte bitte fotografiert nicht gegen das Licht! Euer schön verziertes Essen wird sonst kaum zu erkennen sein, der Kontrast zwischen Hinter- und Vordergrund wird viel zu hoch sein und ihr müsst im Nachhinein eine Menge bearbeiten, damit das Bild in Ordnung aussieht. Naja, und in Ordnung ist ja nun nicht unbedingt das Ziel, oder?!

Außerdem solltet ihr unruhige Schatten auf dem Essen vermeiden, denn sonst ist die eigentliche Struktur des Gebackenen oder Gekochten kaum zu erkennen und der Betrachter fragt sich, was das überhaupt sein soll.

Am besten ist eigentlich immer Licht von der Seite. Ihr habt keine komischen Schatten von euch beim Fotografieren darauf, keine komischen Kontraste durch Gegenlicht und könnt sogar mit natürlichen Schatten experimentieren. Eine Sache, bei der ich manchmal auch gerne nachhelfe, ist, wenn mir die dunklere Seite des Fotos zu dunkel erscheint, dass ich eine weiße Pappe so an das Essen halte, dass sie das Licht reflektiert und die Schatten nicht mehr ganz so hart oder dunkel sind.

 

 3 – Perspektive

 Das ist so eine Sache, die mir anfangs sehr schwer gefallen ist. Von oben zu fotografieren ist natürlich am einfachsten…alles schön flächig, die Dinge können gut arrangiert werden. Allerdings schafft diese Perspektive auch viel Distanz. Der Betrachter kommt nicht nah an das Essen ran und vor allem entgehen ihm viele Details. Ihr wisst schon…Tortenanschnitt, Struktur eines Gerichts und so weiter.

Essen von der Seite oder aus einem schrägeren Winkel zu fotografieren, hat seine Tücken. Zum Beispiel sehen Teller dann manchmal unförmig aus, ihr müsst auf den Hintergrund achten und manche Perspektiven sind auch einfach nicht vorteilhaft. Aber mit ein bisschen Übung kann man da tolle Fotos machen…es lohnt sich also auf jeden Fall es mal zu wagen.

 

 4 – Bewegungen

 Ich gebe zu, das ist schon ein bisschen advanced. Solche Dinge wie Hände im Bild, herausgeschnittene Kuchenstücke, Kekskrümel und fließende Schokosauce verlangen einiges mehr an Können ab. Denn die Kunst ist es nämlich, im richtigen Moment abzudrücken und das Ganze dabei auch noch natürlich aussehen zu lassen. Aber, auch das ist nicht unmöglich. Mit vorsichtigem Herantasten an das Thema und Übung klappt so was in der Regel auch ganz gut. Nicht, dass ich darin jetzt Profi wäre, aber ich arbeite daran und es macht unglaublich viel Spaß^^

Was dabei übrigens sehr sehr hilfreich sein kann, ist ein Stativ. Das war ungelogen die beste Investition, die ich dahingehend gemacht habe, denn das Fotografieren wird viel entspannter und die Bilder sehen einfach viel hochwertiger aus. Ohhh…und Selbstauslöser sind natürlich im Zusammenhang mit Händen im Bild auch ziemlich praktisch.

 

5 – Bildausschnitt

 Sobald die Fotos geschossen sind, geht es natürlich an die Bildbearbeitung. Der Bildausschnitt, den ihr dabei wählt, kann eine ganz entscheidende Rolle spielen und ein ganz anderes Licht auf das Fotografierte werfen. Dabei ein bisschen zu probieren und zu experimentieren, kann auf jeden Fall nicht schaden.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass das Herumprobieren mit Szenerien, Farben, Deko , Perspektive und so weiter das Beste ist, was ihr tun könnt. Denn ein großer Vorteil von Food Photography ist, dass das Essen nicht wegläuft und ihr so viel wie nur möglich arrangieren und selbst bestimmen könnt.


Was für Tipps & Tricks habt ihr noch in Bezug auf Food Fotografie? Irgendeine Sache, die ich vergessen habe und die uuuuunbedingt beachtet werden muss?