Cranberry Mince Pie // Ein weihnachtliches Rezept

Sooo…wie wahrscheinlich jeder weiß, steht Weihnachten nun tatsächlich vor der Tür. Ich mein’: nur noch zwei Tage…verrückt wie schnell die Zeit doch vergeht! Und, weil die Weihnachtszeit nun mal die überall-köstliche-Versuchungen-Zeit ist, musste ich (natürlich^^) auch noch eine klassisch weihnachtliche Köstlichkeit backen. Nicht, dass es bei mir an Weihnachtgebäck mangeln würde, aber irgendwie war mir nach was neuem Alten. Wisst ihr was ich meine?! Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall habe ich mich also an Mince Pies gewagt. Und, weil ich auf die Schnelle kein Mince-Meat bekommen habe, musste ich es wohl oder übel selbst machen….was ja auch gar nicht so schlecht ist, weil ich dann den Inhalt ganz nach meinem Geschmack verändern konnte (immer schön die positiven Seiten sehen…halb volles Glas und so ;))

Hier ist nun also mein Rezept für Apfel-Cranberry Mince Pies:

Für das Mince Meat

  • 30g Zucker
  • 30 ml Cranberry- oder Apfelsaft
  • 20 ml Fruchtessig (zB Himbeeressig)
  • 2 säuerliche/herbe Äpfel
  • ½ Tl Zimt
  • ½ Tl gemahlener Ingwer
  • ¼ Tl gemahlene Nelke
  • 50g Rosinen/Sultaninen
  • 30g getrocknete Cranberries
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • ½ Tl Vanille-Extrakt
  • 1 El Honig
  1. Den Zucker mit Saft und Essig vermengen und erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Während sich der Zucker auflöst die Äpfel schälen und fein würfeln. Wenn sich der Zucker gelöst hat, die Apfelstücken, Zimt, Ingwer, Nelke, Rosinen/Sultaninen, getrocknete Cranberries und die Orangenschale hinzugeben. Das Ganze für 20 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist.
  2. Anschließend kurz auskühlen lassen. Nun den Honig und das Vanille-Extrakt unterrühren.

Für die Mince Pies

  • 200g Mehl
  • 125g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 kleines Ei
  • Mince Meat
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 säuerlicher/herber Apfel
  1. Das Mehl mit Zucker, Butter und dem Ei zu einem festen Teig kneten. Für 10 Minuten kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 200° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 davon ca. 3 mm dick ausrollen. Anschließend Kreise mit einem Durchmesser von 8 cm ausstechen und in Muffinform-Mulden legen, sodass diese ordentlich ausgekleidet sind. Wenn nötig überstehende Reste abschneiden und den Teig andrücken, falls die Ränder uneben sein sollten.
  3. Nun die Förmchen gleichmäßig mit Mince Meat befüllen. Das restliche Drittel des Teig s ebenfalls ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 5 cm ausstechen. Diese dann als Deckel auf die Pies legen. Nun wieder die überstehenden Ränder abschneiden und die Deckel andrücken. Anschließend mit einer Gabel die Ränder rundherum eindrücken, sodass ein Muster entsteht UND der Rand noch einmal extra gut haften bleibt und die Pies im Ofen nicht platzen. Zum Schluss mit einem scharfen Messer ein kleines Kreuz in die Mitte der Pie-Deckel stechen und die Pies ca. 15-20 Minuten backen.
  4. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.
Advertisements

Cheesecake // Eine Weihnachtliche Improvisation

Wie ihr ja sicherlich wisst, ist das zwischen mir und dem Backen große Liebe^^ Was aber fast noch größere Liebe ist (keine Angst, ich werde dem Backen nicht untreu), ist eindeutig die zur Kreativität. An alle „das steht so im Rezept, also muss das so und nicht anders machen“-Menschen: es tut mir leid, aber so kann ich nicht arbeiten…äh, ich meine backen.

Maßangaben sind bei mir nur ungefähre Richtwerte, Früchte und Farben austauschbar und „Was, das ist mit Nüssen?!“ wird zu „Das probier’ ich mal mit Keksen und Gewürzen.“ Ihr seht schon, ich bin da recht flexibel. Und so ungefähr ist auch dieser, wenn ich es mal so sagen darf, wundervolle und supereinfache weihnachtliche Cheesecake entstanden. Eigentlich ist das Rezept mit Blaubeeren IM Cheesecake (eindeutig keine schlechte Variante…aus eigener Erfahrung auch sehr zu empfehlen) und einem Mandel/Amarettini-Boden, aber naja, mir war eben mal nach was anderem. Also wozu ans Rezept halten?! Zwischendurch dann noch mal die Grammzahl der Mascarpone geändert, Schokokekse genommen, ein paar Gewürze hier, einige Änderungen bezüglich der Frucht da, et voilà….es ist ein Christmas Cheesecake. Ohhh, und das Beste habe ich ja fast vergessen, man muss ihn nicht mal backen…also super easy und unkompliziert.

Ihr braucht:

  • 120g Schoko-Kekse
  • 70g Butter
  • 200g weiße Schokolade
  • 350g Frischkäse
  • 300g Mascarpone
  • 125g Erdbeeren
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • ¼ TL gemahlene Nelken
  • 2 Blätter Gelatine
  1. Die Butter schmelzen und zeitgleich die Kekse fein zerkrümeln. Außerdem die weiße Schokolade im Wasserbadschmelzen. Den Zimt mit den Nelken und den Keksbröseln gründlich vermischen. Nun den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier belegen und auch Backpapier für den Rand zuschneiden. Die Randstücken dann einfach leicht in den kleinen Schlitz zwischen Kuchenformboden und –rand stecken.
  2. Anschließend die Butter mit dem Keksgemisch verrühren, sodass eine fein bröselige Masse entsteht, die anschließend als Boden in die Kuchenform gedrückt wird. Dabei darauf achten, dass der Boden gleichmäßig und so flach wie möglich ist.
  3. Nun die Schokolade, Mascarpone und den Frischkäse zu einer homogenen Masse rühren. Diese kann nun vorsichtig auf dem Keksboden verstrichen werden. Den Kuchen für ca. eine Stunde kühl stellen.
  4. Kurz vor Ende der Kühlzeit, die Erdbeeren fein pürieren und den Zucker hinzufügen. Außerdem die Gelatine so zubreiten, dass sie dem Erdbeerpüree zugeführt werden kann (siehe Packungsanweisungen der Gelatine). Anschließend auf den Kuchen gießen und nochmals kühle bis der Erdbeerspiegel angedickt ist.
  5. Zum Schluss den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig aus der Form lösen und vom Backpapier befreien. Was die Deko angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. ich habe einfach ein paar Rosmarinspitzen in Zitronensaft und Zucker getaucht.

V e r ä n d e r u n G

Ich werde etwas ändern. Und das ist jetzt kein komischer Selbsttherapie-Schnulli (ja, ich mag das Wort „Schnulli“…es hindert mich daran, ständig das Wort „Scheiß“ zu benutzen). Sondern eine Tatsache.

Dieser Blog war immer mein kleines Back-Refugium. Meine Art mich kreativ in der Küche auszuleben und Essen mit tieferen Gedanken zu verknüpfen. Doch diesen Sommer ist mir etwas klar geworden: Ich habe mich selbst damit in eine Schublade gesteckt. Nämlich in die „Back-Tanten“-Schublade. Natürlich ist mir klar, dass ich ja nicht zwangsläufig klischeeerfüllend sein muss…denn ich kann ja sein, wer ich will, aber irgendwie hat es mich innerlich eingeschränkt. Da schwirren so viele Ideen in meinem Kopf umher, die nicht mit Essen zu tun haben und ich bin es leid, diese zu verwerfen.

Eine Kleine Reise Durch Meinen Blog (2016-2018)

Thema “Food Photography” – anfangs habe ich alles noch sehr sehr minimalistisch gehalten, mit viiiiel weiß gearbeitet:

Besonders in letzter Zeit sind die Fotografien aber aufwendiger geworden. Inzwischen arbeite ich auch gerne mit Bewegungen, Schatten und unterschiedlichsten Perspektiven:

Aber nun, long story short: Ich werde eine neue Richtung einschlagen. Selbstverständlich hat sich meine Liebe zum Backen nicht in Luft aufgelöst und es wird weiterhin Rezepte von Torten, Cookies und anderen Leckerein geben. Aber daneben werde ich sicherlich noch einige andere Themen, die euch hoffentlich interessieren, zur Sprache bringen. Denn das Tolle an so einem Blog ist ja, dass ich damit machen kann was ich will…also warum nicht diese Chance nutzen und sich voll entfalten?!

Ich habe super viel Lust etwas Künstlerisches, in Richtung Fotografie zu machen. Vielleicht werde ich mich mal an Videos versuchen, etwas zum Thema „Künstlerisches Schreiben“ wagen, superduper tief greifende Themen ansprechen, cheesy Lebensweisheiten mit euch teilen oder einfach spontane Gedankenergüsse und Erlebnisse hier festhalten. 

Wie ich das alles koordinieren werde, wird sich zeigen…bis jetzt ist da noch nichts in Stein gemeißelt. Ehrlich gesagt bin ich selbst noch ein bisschen planlos was die Umsetzung angeht. Also lasst euch überraschen! 

Torta Della Nonna//An Italian Dream

Während ihr das hier also nun lest, sitze ich vermutlich noch in meinem lang ersehnten Urlaub in Rom und schlecke genüsslich an einem Eis ^^

Nachdem ich mir Anfang des Jahres dummerweise den Fuß gebrochen hatte, musste ich den Flug leider stornieren und konnte also nicht wie geplant im März fliegen. Aber wie ein alter Spruch so schön sagt: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

 

 

 

Als kleine Einstimmung auf den Urlaub und natürlich auch aus Vorfreude habe ich endlich mal eine Torta della Nonna gebacken. Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, aber irgendwie wollte sie einfach nicht in meinen Backplan, meine Laune oder was auch immer, hineinpassen. Also habe ich gedacht, dieser Urlaub in Rom, wo ich übrigens bis jetzt noch nie war, ist doch der perfekte Anlass und außerdem: „Besser später als nie.“… Was habe ich heute nur mit diesen ganzen Sprichwörtern?! XD

Hier nun also das Rezept zu einem Klassiker der italienischen Backkunst und dem Traum eines jeden Leckermauls. So samtig und gleichzeitig doch charaktervoll. Nussig durch die Mandeln und Pinien, cremig wie man es sich nur wünschen kann und trotzdem nicht zu viel von allem. Ihr merkt vielleicht schon…ich bin ganz hin und weg^^

 

 

Für den Teig:

  • 350 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 100 g Butter, gekühlt & gewürfelt
  • 1 Ei, kühlschrankkalt
  • 1 Eigelb, kühlschrankkalt
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Butter für die Springform
  • ca. 75 g Mandelblätter
  • ca. 50 g Pinienkerne
  • Puderzucker

 

Für die Vanille-Creme:

  • 375 ml Vollmilch
  • 375 ml Sahne
  • 1 Bourbon-Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 sehr kleines Lorbeerblatt
  • 50 g Speisestärke
  • 5 Eigelb
  • 80 g Zucker

 

  1. Mehl, Backpulver, Zucker, Butterwürfel und die Eiern zu einem Mürbteig kneten. Falls der Teig zu trocken oder krümelig ist, etwas kaltes Wasser unterkneten. Zur Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Milch und Sahne in einen Topf in einen Topf geben, dann 50 ml der Flüssigkeit abschöpfen und beiseite stellen. Das Mark der Vanilleschote, die ausgekratzte Schote selbst, den Abrieb einer ½ Bio-Zitrone und das Lorbeerblatt in den Topf geben und kurz aufkochen, anschließend 20 Min. ziehen lassen. Dann die Vanilleschote und das Lorbeerblatt entfernen. Mit der restlichen 50 ml Sahne-Milch-Mischung nun die Speisestärke verrühren, bis die Flüssigkeit völlig frei von Klümpchen ist. Dann die Eigelbe in einer Schüssel über einem Wasserbad bei schwacher Hitze mit dem Zucker zu einer Creme aufschlagen. Mit dem Schneebesen rund ⅓ des Milch-Sahne-Gemisches und anschließend die glatt gerührte Speisestärke einrühren – dabei kontinuierlich rühren. Nun die Creme langsam und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen in den Topf mit der restlichen Milch-Sahne-Mischung gießen.
  3. Die Mischung vorsichtig noch einmal erhitzen, nicht kochen und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Dann den Topf zügig vom Herd nehmen und die Creme schnell in eine nicht heiße Schale umfüllen.
  4. Nun eine Springform mit Butter ausstreichen und mit etwas Mehl ausstäuben. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, die Hälfte davon auf einer dünn bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und damit die Backform auslegen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den restlichen Teig zu einem weiteren Kreis ausrollen und diesen auf eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier abgedeckte Platte legen. Die Creme in die Springform geben und den ausgerollten Teig auf die Creme legen. Die Torte mit Mandeln und Pinien bestreuen, anschließend leicht andrücken. Den Kuchen etwa 30–40 Minuten backen. Zum Schluss nur noch mit Puderzucker bestreuen und fertig ist das gute Stück!

Mastering University With Granola Bars?

9.4.2018 – heute beginnt offiziellerweise ein neues Studiensemester an meiner Uni. Um genauer zu sein also mein 2. Semester. Was ich studiere? Nun, sagen wir es mal so.

Im Moment besuche ich nur Veranstaltungen für mein Englisch-Studium und gehe einmal in der Woche zu einer erziehungswissenschaftlichen Vorlesung…demnach studiere ich also auf jeden Fall Englisch auf Lehramt. Mein zweites Fach, Religion, ist studienmäßig der absolute Horror für mich. Daher meine so präsente Abwesenheit in diesem Fach.

Ich habe relativ schnell gemerkt, dass, obwohl ich gläubig bin und eigentlich auch interessiert, Religion als Studienfach absolut nicht meinen Vorstellungen entspricht. Manchmal erschien es mir in den Vorlesungen als wäre die Zeit stehen geblieben. Fortschritt in der Religion? Was ist das?

An dieser Stelle kann ich nur sagen, dass man nur dann etwas studieren sollte, wenn man 100 Prozent dahinter steht. Nichts ist schlimmer, als sich freiwillig wochen- oder sogar jahrelang durch ein Thema zu quälen, das einem keine Freude bereitet. Natürlich ist nicht immer alles einfach und selbst in Englisch, was ich über alles liebe, gibt es manchmal Momente in denen ich frustriert bin. Und trotzdem ist da diese Liebe zu der englischen Sprache, die mich immer wieder motiviert und fasziniert.

 

 

So schwer der Studienbeginn für mich auch war, inzwischen liebe ich es zu studieren. Anfangs war ich mir absolut nicht sicher, ob ich wirklich das Richtige getan hatte. „Gleich nach der Schule studieren gehen? Vielleicht hättest du doch erstmal ein Jahr ’Pause’ machen sollen? Studieren…kann ich das überhaupt? Sollte ich nicht vielleicht doch lieber eine Ausbildung machen?“ Ständig sind mir solche Fragen in den Kopf geschossen und ich muss gestehen, ich war reichlich überfordert mit allem. Auf einmal alles (und ich meine auch wirklich alles) selbst organisieren zu müssen. Sozialen Anschluss zu finden. Sich die Zeit einzuteilen.

Ein Semester, drei Prüfungen und viele Monate später ist noch nicht alles perfekt, aber ich weiß, dass ich das schaffen kann. Ich bin noch immer kein Profi in Wie-Organisiere-Ich-Mein-Erwachsenenleben, habe keine tausend besten Freunde und bin immer noch regelmäßig gehetzt, weil ich mich in der Zeit verschätzt habe. Aber, ich weiß, dass ich mich für das Richtige entschieden habe. Denn ich bin glücklich.

Ein Snack, den ich während des Semesters für mehr als gut befunden habe, sind Müsliriegel. Ich bin wahrhaftig kein großer Fan davon gewesen, aber selbstgemachte Müsliriegel sind noch mal ein Liga für sich. Sie haben mir regelrecht die ersten Wochen gerettet…immer, wenn ich besonders fertig war, habe ich ein paar (keine Untertreibung^^) davon gegessen und habe mich ein wenig besser gefühlt.

 

Das Rezept:

  • 300g Haferflocken (zart)
  • 25g Kürbiskerne
  • 20g Leinsamen
  • 50g Cranberries
  • 50g Mehl
  • 50g Zucker
  • 150g Butter/Kokosfett
  • 150g Honig
  1. Die Haferflocken mit Mehl, Kürbiskernen und Leinsamen vermischen. Die Cranberries klein schneiden, sodass die Stücke nicht allzu groß sind, aber auch nicht so klein, dass sie matschig werden.
  2. Den Ofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  3. Die Butter/Das Koksfett schmelzen und den Honig einrühren. Nun das Geschmolzene zu der Haferflockenmischung geben und sehr gründlich verkneten. Der „Teig“ sollte auf jeden Fall noch krümelig sein, dennoch aber zusammenkleben, wenn ihr ihn zusammendrückt.
  4. Eine eckige Kuchenform (Backblech geht auch) mit Backpapier auslegen und die Masse mit einem Löffel darauf verteilen. Ich habe die Masse ungefähr 1,5 Zentimeter dick aufgetragen und mit den Fingern noch mal nachgearbeitet, sodass eine glatte Oberfläche entstanden ist.
  5. Das Ganze nun für mindestens 25 Minuten backen. Die Oberfläche sollte golden glänzen, wenn ihr es aus dem Ofen holt.
  6. Nun nur noch auskühlen lassen und der „Teig“ kann in Riegel geschnitten werden.

 

Nothing has ever bothered me so much but the question „Am I doing the right thing? “. Going to university and dealing with a lot of things on my own is so far the biggest challenge I have ever faced.

I am a person who is quite introverted and I feel like many people misjudge me by my appearance. I am not as half as confident as I may look and I admit, sometimes I have that expression on my face that might say ‘don’t you dare talk to me’. But actually most of the time it means ‘I am thinking to much and can’t figure out how to talk to someone and become friends with them.’. So in that way I felt entirely out of place the first weeks of university.

But as the months went by I became more relaxed and also began to feel a little more content. Right now things aren’t perfect at all. I am constantly in a rush because I always fritter away time. Actually I haven’t figured out how to deal with adult things. And, let’s face it, I haven’t found a ton of friends. But I’m okay with that.

Because despite all these things, there is one thing that is for sure. I am glad I decided to go to university. There isn’t that ‘am-I-doing-the-right-thing’ question in my head anymore. Because I am happy.

One snack I discovered in the last semester, and I can’t believe I did because actually I didn’t like them, are granola bars. Homemade ones are sooo much better than those from the grocery store. Believe me. They literally saved me when I felt absolutely miserabl during my first weeks of uni.

 

The Recipe:

  • 300g oat flakes
  • 25g pumpkin seeds
  • 20g linseed
  • 50g cranberries
  • 50g plain flour
  • 50g sugar
  • 150g butter/coconut fat
  • 150g honey
  1. Mix up out flakes, flour, pumpkin seeds, sugar and linseeds. Chop the cranberries and add them to the oat flakes mixture.
  2. Preheat the oven to 180°.
  3. Melt your butter/coconut fat and add honey. Give it a good stir and add it to the other ingredients. Knead everything together until it got crumbly but at the same time moist.
  4. Put some baking paper into a rectangular cake pan and place the batter in it. Use a large spoon to spread it evenly.
  5. Than bake for at least 25 minutes, until it got slightly brown. Let it cool down and slice it into even granola bars.

Easter Talk & Carrot Cookies

Was mich betrifft, würde ich sagen, dass ich mit Ostern  ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe. Einerseits denke ich mir: ’Was sollte man schon groß dagegen haben, schließlich ist es ja nichts anderes als mit Weihnachten’ und andererseits widerstrebt mir dieses ganze österliche Getue doch gewaltig.

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganze Zeit um Ostern herum von Jahr zu Jahr immer lauter, bunter und schriller wird. Überall starren mich grinsende Osterhasen an und Social Media platzt vor Oster-Content (ich weiß, mit diesem Beitrag trage ich kräftig dazu bei^^).

Ich denke meine Abneigung gegen all dies kommt daher, dass ich diesen Trubel manchmal einfach leid bin. Tatsächliche liebe ich nämlich den Frühling und besonders die Zeit um Ostern herum ist für mich eher wie ein Weckruf. Trotzdem würde ich einen idyllischen Osterspaziergang einer fancy Kaffeetafel mit Osternest-Cupcakes und Ostereisuche vorziehen.

Für manche Leute beginnt die Umsetzung der guten Vorsätze am 1.1., doch für mich läuft da vor Ostern gar nichts. Erst von da an fühle ich mich so richtig motiviert, bin energiegeladen und voller Freude und Zuversicht (nicht, dass ich vorher ein absoluter Trauerkloß wäre, aber irgendwie fühle ich mich im Winter immer ein bisschen träge und antriebslos).

Eine Sache, die für mich daher in gewisser Weise zu Ostern gehört, ist es Briefe und Karten an alle Menschen zu schicken, die mir wichtig sind. Es müssen gar nicht unbedingt Osterkarten sein…jede andere schöne Karte tut es da auch. Denn irgendwie habe ich zu dieser Zeit einfach den Drang ein Stück von meiner Lebensfreude abzugeben und per Post zu verschicken^^ 

Und manchmal, wenn mir zu dieser Jahreszeit danach ist Plätzchen zu backen, dann gebe ich sie einfach zu den Frühjahrsgrüßen dazu. Quasi ein kleiner jetzt-fängt-das-jahr-erst-richtig-an-Gruß 😉

Eines meiner jüngsten ’Experimente’ sind übrigens diese Karotten Kekse. Ich muss gestehen, anfangs haben mich die Möhren ganz schön geärgert, aber als ich dann den Dreh nach ein paar Versuchen raus hatte, war ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

  • 100g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 30g Puderzucker
  • 62g gekühlte Butter
  • 1/2 Eigelb
  • 4 Karotten
  1. Die Karotten putzen, schälen und fein reiben. Das Geriebene dann in ein Küchensieb geben und abtropfen lassen, gelegentlich auch mal ausdrücken, sodass so viel Saft wie möglich aus den Karotten kommt. Währenddessen den Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen.
  2. Wenn die Karotten keinen Saft mehr abzugeben scheinen, das Geriebene auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig verteilen und für eine Stunde backen. Dabei ist es wichtig alle 15 Minuten die Karotten-Fitzel zu durchmischen.
  3. Nun alle trockenen Zutaten gemeinsam mit dem gebackenen Karotten vermengen. Die Butter in Stücken dazu geben und krümelig verreiben, dann das halbe Eigelb hinzufügen. Den Teig nun zügig zusammenfügen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Nun den Backofen auf 175° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einmal kurz durchkneten. Jetzt kann er ausgerollt und ausgestochen werden. Anschließend die Kekse auf einem Backblech platzieren und für ca. 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.

 

 

In my opinion Easter has turned into a bigger occasion than I had expected. Things get more and more commercial and every Easter is gayer, louder and more predictable than the year before.

On social media Easter themed content becomes an inflationary trend and grocery stores advertise with brand new Easter products that are exactly the same as before but just with different packaging.

Don’t get me wrong…I really enjoy Easter…but as far as I’m concerned it’s just that things become a little too much. I’m more that type of a person who enjoys a warm, sunny Easter day that gives the expression that summer might be near. I would rather have an Easter walk than a fancy gathering with Easter Bunny Cupcakes and an Easter egg hunt.

But the one thing I love the most is to send greeting cards to all the people I love. Not particularly Eastercards but any card that is worth writing.

To me Easter is more like a wake-up call. I don’t know what it is but from then on I’m always much more motivated and I have that feeling of a fresh start. Therefore I am so cheerful and happy that I can’t do anything else but send a tiny bit of that joie de vivre to those who are so very dear to me.

And sometimes if I fancy baking cookies around that time I’d add them to my around-Easter-greetings. Stay tuned…because at the end of this post I’ll annouce something that’s really exciting (at least to me^^). One of my recent ‘cookie experiments’ are these Carrot Cookies. I dare say at first they gave me a hard time but as I soon as I knew how to handle the carrots I was exceedingly satisfied with how they turned out.

 

 

 

 

 

Food Minimalism

Here I am. Brooding over the sense of food and if there is a “real” food minimalism. I mean have you ever thought about the actual meaning of food? It’s not just something we are ought to enjoy. It’s essential.

There are minimalists who say that food has just one sense. And that’s giving our body energy. These people schedule their diet as precise as possible and the only aspect they have in mind when eating a bowl full of green and healthy ingredients is if their body will benefit from eating them. Don’t get me wrong…when they feel great by eating this way I’ve got nothing against such diet. But for me that wouldn’t work.

In the course of dealing with a minimalist diet I came across lots of people who sort out what to eat and what not. At that point many go too far. Because of kicking-off some very essential parts of their diet there is a lack of important nutrients. The sad thing is, one half of these people does not know about the fact that their body lacks nutrients and the other half knows but tries to overcome this lack with dietary supplements. And in my eyes that’s not the way we are supposed to eat.

I would say that “minimalizing” your food means being aware of what your body does not need, realizing what is too much. That does not mean that you have to cut back nearly your whole diet and just eat two leafs of salad. I think that food minimalism isn’t only about physical aspects. It’s also about mental health issues. As far as I’m concerned that means enjoying food, eating with relish but knowing where the limit is set and being aware of what I eat. I’ve made the experience that cooking and baking with fresh and seasonal ingredients helps a lot to appreciate the value of food.

Undoubtedly food is “fuel” but besides that it’s so much more. It is the connection between people, the carrier of our memories and the storyteller that reminds us that we’re alive.