Zuhause//Wo Das Meer Im Himmel Versinkt

„…und natürlich will ich ganz viel Reisen, von der Welt sehen.“ Bei mindestens jeder zweiten Person mit der ich mich in letzter Zeit unterhalten habe, ist dieser oder ein ähnlicher Satz gefallen, sobald es um das Thema Zukunftspläne ging. Es kommt mir so vor als wäre es eine Todsünde nicht reisen zu wollen…als ginge es nur darum, um jeden Preis in ein anderes Land zu fliegen, nur um hinterher auf einer Liste abstreichen zu können wo man mal war? Reisen aus gesellschaftlichem Drang? Aber was ist mit zuhause…ist es da nicht auch schön?!

0083
Strandkörbe am Strand – ein analoges Foto

So gerne ich auch in der Welt umher reise…und das tue ich wirklich unfassbar gerne, haben mir meine letzten Reisen wunderbar vor Augen geführt, wie gerne ich doch auch zuhause bin. Nicht nur zuhause im Sinne von „in meinem Haus“, sondern auch in meiner Stadt, meiner Region und  Kultur. Auf einmal weiß ich meine Heimat viel mehr zu schätzen.

0084
am nahe gelegenen Ostsee-Strand – ein analoges Foto

Ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal so sehen würde, aber: Ich liebe es in einer kleinen Stadt am Meer zu leben. Früher war mir das alles zuwider. Ich wollte so schnell es ging weg, raus in die Welt, nie wieder zurückkehren und nicht wie meine Eltern, einfach hier kleben bleiben. Ich wollte reisen, niemals zu lange an einem Ort bleiben und meine Heimat vergessen.

Logischerweise hat sich meine Sicht auf diese Dinge nicht um 180° gewendet, denn ich möchte noch immer nicht mein ganzen Leben in dieser einen Stadt verbringen…dazu gibt es einfach so viele andere schöne Orte zum Leben.

Aber ich habe meine Heimat lieben gelernt. Habe nicht mehr so einen großen Hass auf alle Kleinstädte dieser Welt (ja, da spricht mein Teenager-Ich aus mir). Sehe nicht nur die negativen Seiten, sondern erfreue mich an den positiven. Fürs Erste bin ich nämlich ganz zufrieden damit, noch ein bisschen länger in meiner Heimatstadt zu leben und zu studieren. Hier ist alles ganz entspannt und dank der Studenten wird’s auch niemals langweilig. Und außerdem gibt es eindeutig schlechtere Orte zum Leben…schließlich wohne ich da, wo andere Urlaub machen. Am Meer.

Advertisements

Wieso Ich In Keine Schublade Passe

0085tMenschen stecken dich in eine Schublade. Ob du willst oder nicht. Sie sehen dich das erste Mal an und sofort bist du ein Streber, Snob, Draufgänger oder was auch immer für Klischees in ihren Köpfen vorherrschen.

Dabei bist du so viel mehr als das. Wer sagt schon, dass du nicht strebsam sein kannst und trotzdem Spaß am Leben hast? Wieso kann es nicht zusammenpassen, dass ich auf der einen Seite gerne Weltliteratur lese und andererseits Rap nicht abgeneigt bin? Und wieso überhaupt lassen wir uns manchmal solche Klischees aufdrängen?

Ganz einfach: Weil wir anfangen zu glauben was andere über uns denken. Tagtäglich werden wir ganz unbewusst mit Vorstellungen von uns selbst konfrontiert. Werden wir für etwas gelobt, nehmen wir es als positiv an und identifizieren uns automatisch damit. Dinge, die in unserem Umfeld als negativ an uns bewertet werden, beginnen wir abzulehnen und nehmen dazu oftmals selbst eine kritische Haltung ein. All das prägt unsere Persönlichkeit; bringt gewisse Seiten an uns mehr zum Vorscheinen als andere. Und trotzdem heißt das nicht, dass diese verborgenen Seiten an uns „schlecht“ sind oder nicht zu uns passen können.

Wer hat schon zu sagen, ob dieses Hobby oder jene Vorliebe zu 0086tmeinem „Typ“ passt? Oh, stimmt ja… niemand außer mir selbst! Ich bin wer ich bin. Theoretisch  kann ich mich jeden Tag neu erfinden, jemand anderes sein oder komplett das Gegenteil von dem tun, was man von mir erwartet. Solange ich mich selbst damit wohl fühle, ist alles daran richtig.

Auch, wenn wir im ersten Moment vielleicht wie ein Mauerblümchen, Gangster oder Lackaffe aussehen mögen, hinter jedem steckt mehr als auf den ersten Blick offensichtlich ist. Und ist nicht gerade das Verborgene, Unerwartete und Neue das, was die Menschen so interessant macht? Was uns dazu bewegt sie zu mögen, ihnen zu vertrauen und einfach nur Spaß mit ihnen zu haben?

      ~ich, in einem Selbstgespräch

Gedicht in den Bildern: @atticuspoetry

V e r ä n d e r u n G

Ich werde etwas ändern. Und das ist jetzt kein komischer Selbsttherapie-Schnulli (ja, ich mag das Wort „Schnulli“…es hindert mich daran, ständig das Wort „Scheiß“ zu benutzen). Sondern eine Tatsache.

Dieser Blog war immer mein kleines Back-Refugium. Meine Art mich kreativ in der Küche auszuleben und Essen mit tieferen Gedanken zu verknüpfen. Doch diesen Sommer ist mir etwas klar geworden: Ich habe mich selbst damit in eine Schublade gesteckt. Nämlich in die „Back-Tanten“-Schublade. Natürlich ist mir klar, dass ich ja nicht zwangsläufig klischeeerfüllend sein muss…denn ich kann ja sein, wer ich will, aber irgendwie hat es mich innerlich eingeschränkt. Da schwirren so viele Ideen in meinem Kopf umher, die nicht mit Essen zu tun haben und ich bin es leid, diese zu verwerfen.

Eine Kleine Reise Durch Meinen Blog (2016-2018)

Thema “Food Photography” – anfangs habe ich alles noch sehr sehr minimalistisch gehalten, mit viiiiel weiß gearbeitet:

Besonders in letzter Zeit sind die Fotografien aber aufwendiger geworden. Inzwischen arbeite ich auch gerne mit Bewegungen, Schatten und unterschiedlichsten Perspektiven:

Aber nun, long story short: Ich werde eine neue Richtung einschlagen. Selbstverständlich hat sich meine Liebe zum Backen nicht in Luft aufgelöst und es wird weiterhin Rezepte von Torten, Cookies und anderen Leckerein geben. Aber daneben werde ich sicherlich noch einige andere Themen, die euch hoffentlich interessieren, zur Sprache bringen. Denn das Tolle an so einem Blog ist ja, dass ich damit machen kann was ich will…also warum nicht diese Chance nutzen und sich voll entfalten?!

Ich habe super viel Lust etwas Künstlerisches, in Richtung Fotografie zu machen. Vielleicht werde ich mich mal an Videos versuchen, etwas zum Thema „Künstlerisches Schreiben“ wagen, superduper tief greifende Themen ansprechen, cheesy Lebensweisheiten mit euch teilen oder einfach spontane Gedankenergüsse und Erlebnisse hier festhalten. 

Wie ich das alles koordinieren werde, wird sich zeigen…bis jetzt ist da noch nichts in Stein gemeißelt. Ehrlich gesagt bin ich selbst noch ein bisschen planlos was die Umsetzung angeht. Also lasst euch überraschen! 

Torta Della Nonna//An Italian Dream

Während ihr das hier also nun lest, sitze ich vermutlich noch in meinem lang ersehnten Urlaub in Rom und schlecke genüsslich an einem Eis ^^

Nachdem ich mir Anfang des Jahres dummerweise den Fuß gebrochen hatte, musste ich den Flug leider stornieren und konnte also nicht wie geplant im März fliegen. Aber wie ein alter Spruch so schön sagt: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

 

 

 

Als kleine Einstimmung auf den Urlaub und natürlich auch aus Vorfreude habe ich endlich mal eine Torta della Nonna gebacken. Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, aber irgendwie wollte sie einfach nicht in meinen Backplan, meine Laune oder was auch immer, hineinpassen. Also habe ich gedacht, dieser Urlaub in Rom, wo ich übrigens bis jetzt noch nie war, ist doch der perfekte Anlass und außerdem: „Besser später als nie.“… Was habe ich heute nur mit diesen ganzen Sprichwörtern?! XD

Hier nun also das Rezept zu einem Klassiker der italienischen Backkunst und dem Traum eines jeden Leckermauls. So samtig und gleichzeitig doch charaktervoll. Nussig durch die Mandeln und Pinien, cremig wie man es sich nur wünschen kann und trotzdem nicht zu viel von allem. Ihr merkt vielleicht schon…ich bin ganz hin und weg^^

 

 

Für den Teig:

  • 350 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 100 g Butter, gekühlt & gewürfelt
  • 1 Ei, kühlschrankkalt
  • 1 Eigelb, kühlschrankkalt
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Butter für die Springform
  • ca. 75 g Mandelblätter
  • ca. 50 g Pinienkerne
  • Puderzucker

 

Für die Vanille-Creme:

  • 375 ml Vollmilch
  • 375 ml Sahne
  • 1 Bourbon-Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 sehr kleines Lorbeerblatt
  • 50 g Speisestärke
  • 5 Eigelb
  • 80 g Zucker

 

  1. Mehl, Backpulver, Zucker, Butterwürfel und die Eiern zu einem Mürbteig kneten. Falls der Teig zu trocken oder krümelig ist, etwas kaltes Wasser unterkneten. Zur Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Milch und Sahne in einen Topf in einen Topf geben, dann 50 ml der Flüssigkeit abschöpfen und beiseite stellen. Das Mark der Vanilleschote, die ausgekratzte Schote selbst, den Abrieb einer ½ Bio-Zitrone und das Lorbeerblatt in den Topf geben und kurz aufkochen, anschließend 20 Min. ziehen lassen. Dann die Vanilleschote und das Lorbeerblatt entfernen. Mit der restlichen 50 ml Sahne-Milch-Mischung nun die Speisestärke verrühren, bis die Flüssigkeit völlig frei von Klümpchen ist. Dann die Eigelbe in einer Schüssel über einem Wasserbad bei schwacher Hitze mit dem Zucker zu einer Creme aufschlagen. Mit dem Schneebesen rund ⅓ des Milch-Sahne-Gemisches und anschließend die glatt gerührte Speisestärke einrühren – dabei kontinuierlich rühren. Nun die Creme langsam und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen in den Topf mit der restlichen Milch-Sahne-Mischung gießen.
  3. Die Mischung vorsichtig noch einmal erhitzen, nicht kochen und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Dann den Topf zügig vom Herd nehmen und die Creme schnell in eine nicht heiße Schale umfüllen.
  4. Nun eine Springform mit Butter ausstreichen und mit etwas Mehl ausstäuben. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, die Hälfte davon auf einer dünn bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und damit die Backform auslegen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den restlichen Teig zu einem weiteren Kreis ausrollen und diesen auf eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier abgedeckte Platte legen. Die Creme in die Springform geben und den ausgerollten Teig auf die Creme legen. Die Torte mit Mandeln und Pinien bestreuen, anschließend leicht andrücken. Den Kuchen etwa 30–40 Minuten backen. Zum Schluss nur noch mit Puderzucker bestreuen und fertig ist das gute Stück!

Easter Talk & Carrot Cookies

Was mich betrifft, würde ich sagen, dass ich mit Ostern  ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe. Einerseits denke ich mir: ’Was sollte man schon groß dagegen haben, schließlich ist es ja nichts anderes als mit Weihnachten’ und andererseits widerstrebt mir dieses ganze österliche Getue doch gewaltig.

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganze Zeit um Ostern herum von Jahr zu Jahr immer lauter, bunter und schriller wird. Überall starren mich grinsende Osterhasen an und Social Media platzt vor Oster-Content (ich weiß, mit diesem Beitrag trage ich kräftig dazu bei^^).

Ich denke meine Abneigung gegen all dies kommt daher, dass ich diesen Trubel manchmal einfach leid bin. Tatsächliche liebe ich nämlich den Frühling und besonders die Zeit um Ostern herum ist für mich eher wie ein Weckruf. Trotzdem würde ich einen idyllischen Osterspaziergang einer fancy Kaffeetafel mit Osternest-Cupcakes und Ostereisuche vorziehen.

Für manche Leute beginnt die Umsetzung der guten Vorsätze am 1.1., doch für mich läuft da vor Ostern gar nichts. Erst von da an fühle ich mich so richtig motiviert, bin energiegeladen und voller Freude und Zuversicht (nicht, dass ich vorher ein absoluter Trauerkloß wäre, aber irgendwie fühle ich mich im Winter immer ein bisschen träge und antriebslos).

Eine Sache, die für mich daher in gewisser Weise zu Ostern gehört, ist es Briefe und Karten an alle Menschen zu schicken, die mir wichtig sind. Es müssen gar nicht unbedingt Osterkarten sein…jede andere schöne Karte tut es da auch. Denn irgendwie habe ich zu dieser Zeit einfach den Drang ein Stück von meiner Lebensfreude abzugeben und per Post zu verschicken^^ 

Und manchmal, wenn mir zu dieser Jahreszeit danach ist Plätzchen zu backen, dann gebe ich sie einfach zu den Frühjahrsgrüßen dazu. Quasi ein kleiner jetzt-fängt-das-jahr-erst-richtig-an-Gruß 😉

Eines meiner jüngsten ’Experimente’ sind übrigens diese Karotten Kekse. Ich muss gestehen, anfangs haben mich die Möhren ganz schön geärgert, aber als ich dann den Dreh nach ein paar Versuchen raus hatte, war ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

  • 100g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 30g Puderzucker
  • 62g gekühlte Butter
  • 1/2 Eigelb
  • 4 Karotten
  1. Die Karotten putzen, schälen und fein reiben. Das Geriebene dann in ein Küchensieb geben und abtropfen lassen, gelegentlich auch mal ausdrücken, sodass so viel Saft wie möglich aus den Karotten kommt. Währenddessen den Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen.
  2. Wenn die Karotten keinen Saft mehr abzugeben scheinen, das Geriebene auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig verteilen und für eine Stunde backen. Dabei ist es wichtig alle 15 Minuten die Karotten-Fitzel zu durchmischen.
  3. Nun alle trockenen Zutaten gemeinsam mit dem gebackenen Karotten vermengen. Die Butter in Stücken dazu geben und krümelig verreiben, dann das halbe Eigelb hinzufügen. Den Teig nun zügig zusammenfügen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Nun den Backofen auf 175° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einmal kurz durchkneten. Jetzt kann er ausgerollt und ausgestochen werden. Anschließend die Kekse auf einem Backblech platzieren und für ca. 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.

 

 

In my opinion Easter has turned into a bigger occasion than I had expected. Things get more and more commercial and every Easter is gayer, louder and more predictable than the year before.

On social media Easter themed content becomes an inflationary trend and grocery stores advertise with brand new Easter products that are exactly the same as before but just with different packaging.

Don’t get me wrong…I really enjoy Easter…but as far as I’m concerned it’s just that things become a little too much. I’m more that type of a person who enjoys a warm, sunny Easter day that gives the expression that summer might be near. I would rather have an Easter walk than a fancy gathering with Easter Bunny Cupcakes and an Easter egg hunt.

But the one thing I love the most is to send greeting cards to all the people I love. Not particularly Eastercards but any card that is worth writing.

To me Easter is more like a wake-up call. I don’t know what it is but from then on I’m always much more motivated and I have that feeling of a fresh start. Therefore I am so cheerful and happy that I can’t do anything else but send a tiny bit of that joie de vivre to those who are so very dear to me.

And sometimes if I fancy baking cookies around that time I’d add them to my around-Easter-greetings. Stay tuned…because at the end of this post I’ll annouce something that’s really exciting (at least to me^^). One of my recent ‘cookie experiments’ are these Carrot Cookies. I dare say at first they gave me a hard time but as I soon as I knew how to handle the carrots I was exceedingly satisfied with how they turned out.

 

 

 

 

 

Fudgy Vegan Chocolate Cake//Recipe

try to learn to breath deeply, really to taste food when you eat, and when you sleep, really to sleep. try as much as possible to be wholly alive with all your might, and when you laugh, laugh like hell. and when you get angry, get good and angry. try to be alive. you will be dead soon enough.
-ernest hemingway

Nun, dieses Zitat von Ernest Hemingway schoss mir sofort in den Kopf als ich die Geschmacksexplosion dieses Kuchens auf meiner Zunge spürte. Wahnsinn…und vor allem bin ich immer wieder überrascht wie viele Erinnerungen Essen doch mit sich tragen kann. Tatsächlich habe ich noch nie einen einfacheren und “fudgigeren” (diese Wort^^) veganen Kuchen gebacken…mmh…einfach köstlich.

Sehr empfehlenswert sind dazu übrigens frische Früchte (wovon es im Winter natürlich suuuper viele gibt^^) oder einfach nur vegane/nicht vegane Sahne.

Für alle die nun Appetit bekommen haben, hier also das Rezept:

150g Mehl

50g Kakaopulver

200g Zucker

200ml kaltes Wasser

1 Tl Natron

1 Prise Salz

¼ Tl Vanille-Extrakt (oder eben eine ausgekratzte Vanilleschote)

5 El Öl

1 kleiner El weißer Essig

Den Ofen auf 175° C (ober-/Unterhitze) vorheizen.

Anschließend alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Öl, Essig, Vanille-Extrakt und Wasser in einer weiteren Schüssel verrühren, dann schluckweise unter die Mehl-Mischung rühren bis ein flüssiger Teig entsteht. Diesen dann in die Kuchenform füllen und für 20-25 Minuten backen.

Wer Natron nicht so recht verträgt, kann auch (veganes) Backpulver nehmen. Dann allerdings etwas mehr als im Rezept angegeben.

I really like this quote by Ernest Hemingway. It was the first thing that came to my mind when I felt the explosion of chocolate in my mouth….isn’t it incredible how many memories are carried by food?

Well, I hope you’re going to enjoy this vegan chocolate cake. It’s basically the easiest and most delicious vegan cake I’ve ever baked. So here we go: fudgy vegan chocolate cake…

150g flour

50g cocoa powder

200g sugar

200ml cold water

1 tsp backing soda

1 pinch of salt

¼ tsp vanilla extract

5 tbsp oil

1 small tbsp white vinegar 

Preheat the oven to 200°C (recirculating air). Mix all dry ingredients in a bowl. Do the same with all liquid ingredients. Than add the latter bit by bit. Fill the batter in a cake tin and bake for 20-25 minutes.

 Oh, and by the way, the baking soda can be easily replaced by baking powder.

Chocolate Pear Cake

 

 

Nun, ich bin vor ein paar Wochen über einen Artikel gestolpert, der mich, trotz seines ernsten Themas, an der einen oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht hat.

Im Vordergrund stand der ’Winterblues’ und mit welchen drei einfachen Mitteln man dem Ganzen entgegen steuern könne. Ein Punkt, der bei vielen gesundheitlichen Belangen natürlich nicht unterschätzt werden sollte, ist die Ernährung. Folglich wurde also auf Lebensmittel aufmerksam gemacht, die den Serotonin-Spiegel, welcher beim ’Winterblues’ eine entscheidende Rolle spielt, steigern würden. Die Aufzählung enthielt natürlich diverse Obstsorten und dann auch noch Schokolade…Moment; Schokolade?! Und da war es: das breite Grinsen, das sich über mein ganzes Gesicht zog. Da soll also mal einer sagen, dass der einzige Effekt von Schokolade das Dick-Werden ist.

Infolge besagten Artikels habe ich nun also beschlossen, Schokolade zu zelebrieren; denn was machen schon die paar mehr Kalorien, wenn ich mir dafür die dunkle Jahreszeit im wahrsten Sinne des Wortes ’versüßen’ kann?! Und welcher Kuchen eignet sich nicht besser, um ein Lob auf Schokolade auszurufen, als ein Schoko-Kuchen? In diesem Fall habe ich noch die letzten Birnen aus dem Garten mit verarbeitet, sodass ein wunderbar saftiger Schoko-Lava-Birnen Kuchen aus dem Ofen kam.

Falls ihr ein tolles Rezept habt, dass quasi ’Schokotraum’ schreit, dann lasst es mich gerne wissen…Inspirationen sind immer eine gute Sache^^

Some weeks ago I stumbled upon an article which was quite interesting. The main topic was the “winterblues” which means that you get depressed during the winter months caused by a lack of serotonin. Hormones are definitely a complex thing so I won’t go into more detail, for I am absolutely no professional. Well, but in the course of that article I read that eating chocolate may be a good way to fight against the “winterblues”. Isn’t it awesome to actually have a good reason (and excuse ^^) to eat more chocolate?! And honestly, I knew that I had to bake a chocolate cake. Because what is more appropriate for celebrating chocolate than chocolate cake? Finally I ended up baking a Chocolate-Lava-Pear Cake with the last few pears from our garden. It was a dream. So rich, and moist, and chocolaty, and unbelievably delicious, and…I definitely felt not guilty about eating it.

Besides, I would love to read about your favourite chocolate related recipes. So feel free to leave me a comment down below.