Gähnende Leere in meinem Kopf

Wenn da einfach nichts ist….ein bedeutungsloses Summen erfüllt meinen Kopf…keine Ideen, kein Plan, keine Inspiration. „Aber was schreibe ich denn nun?“ frage ich mich. Mir will einfach kein guter Einfall für einen Blogpost kommen. Ach was, Blogpost?! Ich könnte von so vielem mehr reden: Fotos, Kunstprojekte, Geburtstagsgeschenke, Themen für Referate, das Weihnachtsessen…die Liste der Dinge, die nach Inspiration und Ideenreichtum verlangen, ist endlos. Aber genauso endlos ist eben auch manchmal die Leere in meinem Kopf.

Ich sitze dann stundenlang da und frage mich: Wie zur Hölle, soll ich es nur schaffen bis zum Tag X etwas zustande gebracht zu haben? Dann steigt mir ein wenig die Panik zu Kopf. Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich nie wieder irgendeine Idee habe? Das ist natürlich ziemlich übertriebener Müll, den mein Gehirn dann da produziert. Und das weiß ich auch. Aber manchmal ist es eben schwer aus solchen Kurzschlussgedanken herauszukommen. Auch, wenn sie noch so irrational sein mögen.

Im Falle meiner Inspirationslosigkeit habe ich mir irgendwann mal gedacht: „Komm’ hab’ dich nich’ so! Jeder Mensch hat das mal. Das Wichtige ist nur, dass du nicht darin versinkst. Nicht jeder Tag ist gleich gut, gleich inspirierend, gleich toll.“ Also habe ich mir innerlich einen „Plan“ zurechtgelegt, so à la To-do-wenn-uninspiriert. Das funktioniert mittlerweile sogar ganz gut, sodass ich am Ende immer super viele Ideen habe und mich meistens gar nicht für eine entscheiden kann. Und zugegebenermaßen, bin ich ziemlich stolz darauf. Fragt mich nicht warum.^^ 

 

 1.

Zuerst einmal muss ich von dem „Panik/kein Plan/mir wird nichts einfallen“-Trip runterkommen. Also am besten erstmal was komplett anderes machen. Die Gedanken von der Inspirationslosigkeit abwenden und mich mit etwas beschäftigen, bei dem ich abschalten kann. Was bei mir ganz gut hilft, ist Sport, Putzen und Backen. Oder einfach mal die Musik so richtig laut aufdrehen, mitsingen und dazu tanzen.

 2.

Und danach geht’s quasi ans Eingemachte. Ich nehme mir so viel Zeit wie ich will und suche mir ein leeres Blatt oder eine neue Notizbuchseite…auf jeden Fall etwas Unbeschriebenes…und schreibe eine passende Überschrift, damit ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere. Und dann gehe ich sehr methodisch vor. Erstmal die Basics, die Fakten. Dann schreibe ich mir Wörter auf, die mir im Zusammenhang mit der Überschrift auf irgendeine Weise hängen geblieben sind. So, und nun kommt das, was ich am blödesten finde, aber irgendwie hilft es mir am Ende doch immer. Ich schreibe all’ die schrecklichen, langweiligen, abgedrehten, unrealistischen Ideen, die ich normalerweise verwerfen würde, einfach auf. Das lasse ich dann für ein paar Stunden, manchmal auch Tage oder sogar Wochen genau so. Ich füge nichts hinzu, streiche nichts durch und vor allem mache ich mir keine Gedanken darum. Quasi aufgeschrieben, ums nicht mehr im Kopf zu haben…dieses ganze Thema, dass mich noch um den Verstand bringen könnte.

 3.

Nach dieser „Auslüftungs-Phase“ meines Gehirns, kehre ich wieder zu meinem schön vollgekritzelten Blatt zurück und lese es mir durch. Und dann merke ich auch schon, bei welchen Wörtern oder Stichpunkten ich schnell hängen bleibe. Ein feines Netz beginnt sich zu spinnen, neue Ideen kommen. Ich schreibe sie auf. Spinne umher. Kritzle die Ränder voll. Ich versinke regelrecht in meinen Gedanken, habe Spaß und sprühe vor Inspiration. Meine Festgefahrenheit vom Anfang hat sich aufgelöst.

Und so sieht das dann meistens aus:

 

Manchmal hilft es einfach nur einen Schritt zurück zu treten und sich Zeit zu geben. Kreativität und Inspiration können nicht erzwungen werden….sowieso, Zwänge sind nie so das Optimalste. Ich find’s übrigens ziemlich hilfreich sich in einem inspirierenden Moment einfach alle genialen Ideen oder Pläne aufzuschreiben, sodass man in so einem verflucht  ideenlosen Moment einfach ein kleines Backup hat. Denn niemand ist so ein krasser Supermensch und 24/7 inspiriert^^

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Cheesecake // Eine Weihnachtliche Improvisation

Wie ihr ja sicherlich wisst, ist das zwischen mir und dem Backen große Liebe^^ Was aber fast noch größere Liebe ist (keine Angst, ich werde dem Backen nicht untreu), ist eindeutig die zur Kreativität. An alle „das steht so im Rezept, also muss das so und nicht anders machen“-Menschen: es tut mir leid, aber so kann ich nicht arbeiten…äh, ich meine backen.

Maßangaben sind bei mir nur ungefähre Richtwerte, Früchte und Farben austauschbar und „Was, das ist mit Nüssen?!“ wird zu „Das probier’ ich mal mit Keksen und Gewürzen.“ Ihr seht schon, ich bin da recht flexibel. Und so ungefähr ist auch dieser, wenn ich es mal so sagen darf, wundervolle und supereinfache weihnachtliche Cheesecake entstanden. Eigentlich ist das Rezept mit Blaubeeren IM Cheesecake (eindeutig keine schlechte Variante…aus eigener Erfahrung auch sehr zu empfehlen) und einem Mandel/Amarettini-Boden, aber naja, mir war eben mal nach was anderem. Also wozu ans Rezept halten?! Zwischendurch dann noch mal die Grammzahl der Mascarpone geändert, Schokokekse genommen, ein paar Gewürze hier, einige Änderungen bezüglich der Frucht da, et voilà….es ist ein Christmas Cheesecake. Ohhh, und das Beste habe ich ja fast vergessen, man muss ihn nicht mal backen…also super easy und unkompliziert.

Ihr braucht:

  • 120g Schoko-Kekse
  • 70g Butter
  • 200g weiße Schokolade
  • 350g Frischkäse
  • 300g Mascarpone
  • 125g Erdbeeren
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • ¼ TL gemahlene Nelken
  • 2 Blätter Gelatine
  1. Die Butter schmelzen und zeitgleich die Kekse fein zerkrümeln. Außerdem die weiße Schokolade im Wasserbadschmelzen. Den Zimt mit den Nelken und den Keksbröseln gründlich vermischen. Nun den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier belegen und auch Backpapier für den Rand zuschneiden. Die Randstücken dann einfach leicht in den kleinen Schlitz zwischen Kuchenformboden und –rand stecken.
  2. Anschließend die Butter mit dem Keksgemisch verrühren, sodass eine fein bröselige Masse entsteht, die anschließend als Boden in die Kuchenform gedrückt wird. Dabei darauf achten, dass der Boden gleichmäßig und so flach wie möglich ist.
  3. Nun die Schokolade, Mascarpone und den Frischkäse zu einer homogenen Masse rühren. Diese kann nun vorsichtig auf dem Keksboden verstrichen werden. Den Kuchen für ca. eine Stunde kühl stellen.
  4. Kurz vor Ende der Kühlzeit, die Erdbeeren fein pürieren und den Zucker hinzufügen. Außerdem die Gelatine so zubreiten, dass sie dem Erdbeerpüree zugeführt werden kann (siehe Packungsanweisungen der Gelatine). Anschließend auf den Kuchen gießen und nochmals kühle bis der Erdbeerspiegel angedickt ist.
  5. Zum Schluss den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig aus der Form lösen und vom Backpapier befreien. Was die Deko angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. ich habe einfach ein paar Rosmarinspitzen in Zitronensaft und Zucker getaucht.