A Blogger Interview//About Spending A Year In Australia & Pear Strudel

Ich bin von Natur aus ein recht neugieriger Mensch. Nicht, dass ich immer alles wissen muss oder will, aber, wenn mich etwas interessiert und ich wirklich dafür brenne, dann kann das schon mal in wochenlangen Recherche-& Ideenfindungsphasen enden^^

Genauso ging es mir mit dieser EINEN Idee. Sie schwirrte schon länger etwas undefinierbar in meinem Kopf umher und ich wusste nicht so recht…soll ich, kann ich, darf ich? Würde überhaupt jemand mitmachen?
Dann irgendwann habe ich mir einfach gedacht: „Ach komm’, versuch’s einfach? Mehr als ‚nein’ kann ja auch nicht gesagt werden“. Also habe ich der lieben Pauline vom Blog „mind-wanderer“ geschrieben und ihr meine Idee unterbreitet. Denn, um eine Interview-Reihe (das ist also diese EINE Idee ^^) zum Thema „PeopleFood – Das Essen hinter den Menschen“ zu starten, braucht man ja nun einmal auch Menschen, die interviewt werden wollen.

Hier also nun das Debüt der Interview-Reihe „PeopleFood“…so wie PictueFood durch Essen von der Geschichte hinter dem Bild erzählt, wird diese Reihe von den Menschen und ihrer Beziehung zum Essen berichten.

Pauline – Pear Strudel

Pauline, wenn du wählen könntest, welches Gebäck wärst du? Und warum?
Ich wäre Birnenstrudel. Cremig, fruchtig, süß, teigig, luftig locker, außen leicht kross und meiner Meinung nach noch leckerer als Apfelstrudel.

Du blogst über alle möglichen Themen, unter anderem auch über deine liebsten Rezepte, Meal-Prep Ideen und was du über den Tag so isst. Welche Bedeutung hat Essen für dich?
Ich liebe Essen, ich liebe Kochen und Backen und ich liebe es Restaurants zu testen oder Produkte zu probieren. Deswegen hat Essen für mich wirklich eine große Bedeutung, einfach, weil es mir so viel Spaß macht. Ich suche gern neue Rezepte, bereite sie zu und richte sie auch gerne schön an, um davon Bilder zu machen. Auch im Alltag nehme ich mir gern Zeit dafür und es entspannt mich. Außerdem Esse ich einfach sehr gerne 😀

Du steckst grade mitten in der Abiturphase. Hast du ein paar Tipps, welche gesunden Snacks sich besonders gut für die Prüfungen oder Zwischendurch eignen?
Bananenbrot ist ein wunderbarer Energieschub für zwischendurch, super schnell gemacht und dabei sehr lecker und trotzdem gesund! Mein Standartrezept ist veganes Bananenbrot mit Himbeeren. Außerdem mache ich sehr gerne Müsliriegel  selbst oder auch ganz einfach Kekse aus zermatschter Banane, Haferflocken und Zimt oder Kakaopulver.
Wenn ich keine Zeit oder Lust zum selber machen habe, liebe ich es auch neue vegane Riegel oder Fruchtschnitten zu probieren.

Nach dem Abitur geht es für dich erstmal nach Australien, also ziemlich weit weg von zuhause. Gibt es ein Gericht oder Gebäck (oder sonstiges Essbares^^), dass du mit großer Wahrscheinlichkeit vermissen wirst?
Oh ja! Ganz bestimmt werde ich dunkles Brot vermissen! Denn das ist hier in Deutschland schon etwas besonderes, dass wir so leckeres Vollkornbrot haben und man findet es in den meisten Ländern eigentlich nicht…

Meinst du es wird schwierig sich in Australien vegan zu ernähren? Schließlich möchte man in einem fremden Land ja auch die landestypische Küche kennenlernen.
Australien ist ein unglaublicher Vorreiter in Sachen vegane Ernährung. Es gibt dort einige Sachen, von denen wir hier noch Träumen und ich denke (und hoffe), dass es für mich auch mit einem kleineren Budget nicht so schwer sein wird mich vegan zu ernähren. Wie ich das handhaben werde, wenn ich irgendwo eingeladen bin und es landestypische Gerichte gibt, habe ich mir noch nicht ganz überlegt, aber vegetarische Sachen werde ich wahrscheinlich schon probieren. Auf Känguru oder Krokodils Fleisch bin ich allerdings nicht so scharf 😀

Und nun noch eine allerletzte Frage: Was ist aus deiner Sicht das Beste an veganer Ernährung?
Dass die Ernährungsweise bzw. das Beschäftigen mit diesem Thema den eigenen Horizont erweitert. Man erfährt viel zu den Hintergründen der Produktion, die einem als „normaler Konsument“ nicht bekannt sind, erhält Wissen zu gesundheitlichen Problemen und wie sie entstehen. Außerdem lernt man viele neue Gerichte und Produkte kennen, die man vorher nicht beachtet hätte und hat zumindest das Gefühl, man würde als einzelne Person etwas gegen unsere Umweltprobleme, den Welthunger und für seine eigene Gesundheit und das Wohlergehen von Lebewesen tun. Es gibt einem eine neue Sichtweise auf viele Dinge und hat mir erst die Freude am Kochen und Backen gebracht

Für den Teig

  • 300g Mehl
  • 4 EL Öl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 50g Kokosfett/Margarine

Für die Füllung

  • 1 kg weiche Birnen
  • 2 EL Zimt
  • 2 El Zucker
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • wahlweise 5 EL Rosinen (ich habe sie weggelassen, da ich kein allzu großer Rosinen-Fan bin^^)

 

  1. Zuallererst einen Topf mit Wasser befüllen und dieses zum Kochen bringen.
  2. Alle Zutaten für den Teig bis auf das Kokosfett/die Margarine verkneten und zu einer Kugel formen. Diese auf einem Teller platzieren und mit einem zusätzlichen Esslöffel Öl bestreichen, dann den Topf vom Herd nehmen und das Wasser ausgießen. Nun den Topf vorsichtig über den Teig stülpen und das Ganze für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Währenddessen die Birnen schälen, klein schneiden und mit Zimt, Zitronenabrieb und Rosinen in einer Schale vermengen. Anschließend die 50g Fett zerlassen und beiseite stellen. Den Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  4. Den Teig nun vorsichtig auf einem Küchentuch ausrollen und dünn zurechtziehen, bis er rechteckig ist. Dann mit 2/3 des Fettes bestreichen und mit dem Zucker bestreuen. Nun die Birnen bis zur Hälfte des Rechtecks verteilen, dabei einen 3 cm breiten Rand an den Seiten lassen. Besagten Rand nun umschlagen und mit Hilfe des Küchentuchs den Strudel von der Seite mit den Birnen einrollen.
  5. Das gute Stück mit der Nahtstelle nach unten auf einem Backblech platzieren und mit dem restlichen Drittel des Fettes bestreichen.
  6. Den Strudel für 30 Minuten backen.

 

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