“Karma Is A Bitch”//What Has Been Going On

Sooo…nach langer Zeit sitze ich nun also hier und schreibe tatsächlich einen neuen Blogpost…fühlt sich schon irgendwie komisch an. Aber, ich kann es nicht verleugnen, ich habe es schon vermisst zu schreiben, Fotos zu machen und vor allem zu backen. Es ist, als hätte ich schon hunderttausend Jahre nichts mehr gebacken. Na gut, vielleicht nicht ganz so lange (ja, ich neige öfter mal zu ‚leichten’ Übertreibungen was Zeitangaben angeht), aber mindestens schon drei Monate nicht. Ich bin schockiert!

Zur Feier des ‚Ich-stehe-seit-Langem-mal-wieder-in-der-Küche’-Tages hatte ich mir vorgenommen eine Schokotorte zu machen. Denn, sind wir mal ehrlich, so ein Anlass verlangt nach viiieel Schokolade und mindestens zwei Tortenböden.

Das Backen an sich war zugegebenermaßen nicht so das Problem….ähm….wie man vielleicht sieht, scheiterte es eher an meinen supertollen Torten-Auffüll-Künsten ^^ Und da töne ich noch ein paar Tage vorher rum, dass es ja nun nicht so schwer ist ein Kuchenstück heil auf den Teller zu bekommen. Tja, ich würd’ mal sagen: Karma is a bitch. Aber hey, Aussehen ist eben nicht alles und schmecken tut die Torte trotzdem…die inneren Werte und so, ne?!

Was los war:

Tatsächlich, so kitschig das auch klingen mag, ist einfach das Leben dazwischen gekommen. Ich hatte reichlich damit zu tun eine Bewerbungsmappe für das Kunststudium zu erstellen, war mit Familienangelegenheiten beschäftigt, bin in einem Kanucamp als Betreuer gewesen (und hatte lange nicht mehr so viel Spaß), musste mich mit „tollen“ Prüfungen rumschlagen, hatte den Sonnenbrand meines Lebens (gar keine lustige Angelegenheit), war in Oxford, später noch mal in London und nun bin ich also wieder hier. Voll und ganz dabei und mit frischen Ideen motiviert ans Werk zu gehen.

Auf Instagram war ich auch nicht so super präsent (nicht, dass ich sonst der übelst krasse Instagramer wäre^^), aber einiges habe ich dann doch über meine Stories gepostet. Ich finde ja, dass da ein paar ganz schöne Momentaufnahmen dabei waren.

Nach den Prüfungen:

Die heißesten Tage des Sommers:

Dann England, erst Oxford…

…anschließend London

Und, wenn wir hier schon mal vom Leben und Dingen, die dazwischen kommen sprechen, kann ich nur sagen, dass nicht nur Karma eine Bitch ist, sondern eben auch das Leben… Manchmal versetzt es einem einfach einen Tritt in den Arsch und dann sitzt man da. Sieht die Dinge auf einmal ganz anders, merkt, wie festgefahren man doch eigentlich war.

Mein ‚Tritt in den Arsch’ war eindeutig das Kanucamp in dem ich diesen Sommer war. Es ist erstaunlich, wie ich mit einer Null-Bock-Einstellung und super vielen negativen Gedanken hingefahren bin und mit tausend neuen, positiven Erkenntnissen wiedergekommen bin. Ich glaube, in diesem Fall war der ‚Tritt in den Arsch’ das Beste, was mir passieren konnte…sonst würde ich wahrscheinlich jetzt noch in meinem negativen Alltagstrott stecken und wäre super angepisst, dass ich zum Beispiel die Torte einfach auf den Teller klatschen lassen hab’ 😉 Aber so nehm’ ich’s mit Humor und nenne die Torte ab jetzt einfach ‚Die Karma-Torte’…

 

Ihr braucht:

  • 150g Zartbitterschokolade
  • 6 Eier
  • 100g Puderzucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver

 

  • 400g Sahne
  • 200g Zartbitterschokolade
  • wahlweise rosa Pfeffer

 

  1. Den Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 150 g Zartbitterschokolade zerkleinern und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Anschließend die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. Zwischendurch ca. 50 g des Puderzuckers mit unterrühren.
  2. Die Butter, den restlichen Puderzucker und das Mark der Vanilleschote zu einer cremig hellen Masse aufschlagen. Anschließend die flüssige Schokolade und die Eigelbe dazugeben und kurz mit aufschlagen. Nun die gemahlenen Mandeln mit dem Backpulver vermengen und unter die Schokocreme rühren. Dann den Eischnee vorsichtig und vor allem langsam unterheben. Den Teig in eine Springform geben und ca. 45 Minuten backen.
  3. In der Zwischenzeit die Hälfte der Sahne in einem kleinen Topf ganz langsam erhitzen (nicht kochen!) und die restliche Zartbitterschokolade unter Rühren darin schmelzen. Die Mischung abkühlen lassen, dann für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Nach der einen Stunde die restlichen 200g der Sahne aufschlagen und dabei die Schoko-Sahne in Löffeln stückweise dazugeben.
  5. Ist der Kuchen abgekühlt, vorsichtig aus der Form entfernen und in zwei Böden zerteilen. Ein Drittel der Schokomasse auf dem unteren Boden verteilen und den zweiten Boden vorsichtig aufdrücken. Nun kann die Torte mit dem Rest der Schokosahne eingestrichen werden.

abgewandeltes Rezept aus: fein gebacken!; Cornelia Schirnharl & Christa Schmedes; Kosmos; 2011

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So That’s Adulthood…? // Benjamin The Elephant Cake

Woran kann ich erkennen, dass ich erwachsen bin? An einer Zahl? Den ersten Falten? Dem Druck der Gesellschaft ’endlich erwachsen zu werden’?

Das Erste was mir dazu in den Kopf kommt: ’Natürlich hat Erwachsen-Sein nichts mit einer Zahl zu tun….denk doch mal nach! Es ist vielmehr eine Frage der Betrachtung der Welt, der eigenen Person und der Reife des Denkens und Handelns.

 

Und dann fange ich richtig an zu denken. Denn das Problem liegt bei mir genau in der Kontroversität, die sich in obigem Gedankengang widerspiegelt. Was, wenn ich mich nicht erwachsen fühle, aber mich trotzdem ziemlich oft dabei ertappe, wie ich denke: ’Ich passe hier einfach nicht rein…gedanklich bin ich doch eher eine Oma, als das junge sprühende Leben, was ich eigentlich sein sollte.’?

Ganz oft merke ich, dass ich mir selbst gar nicht so sicher bin wie erwachsen oder eben unerwachsen ich eigentlich bin. Da ist einerseits diese Zahl, die sagt: ’Du bist erwachsen, du hast die volle Verantwortung für all dein Handeln.’ und auf der anderen Seite sehe ich mich im Spiegel an und sehe eine junge Frau…oder doch ein junges Mädchen? Ich bin verwirrt. Bin ich nun erwachsen oder nicht? Muss das so? Fühlt sich das Erwachsen-Sein so an?

In den meisten Momenten kann ich mich beim besten Willen einfach nicht mit meiner Generation, ’Peer-Group’ oder wie auch immer man es nennen mag, identifizieren. Ich fühle mich zu alt. Zu grüblerisch. Zu anders.

Doch mein Aussehen schreit für die meisten Erwachsenen wahrscheinlich ’MÄDCHEN!’. Nicht Frau, nicht junge Frau, sondern eben einfach nur Mädchen. Und schon fühle ich mich auch unter Erwachsenen wieder ganz merkwürdig…denn selbst, wenn es gedanklich passen würde, werde ich immer nur wie ein Mädchen angesehen. Und das verwirrt mich reichlich. Wo gehöre ich denn nun hin? Erwachsen? Nicht erwachsen?

Ich glaube, ich werde noch ziemlich viele Stunden damit zubringen dieses Thema hin und her zu wälzen. Fürs Erste werde ich mich wohl mit diesem merkwürdigen, schwebenden Zustand zufrieden geben müssen. Aber das passt schon…bis ich zu einem endgültigen Schluss gekommen bin, wird noch einiges Wasser den Berg hinunterlaufen. Mal sehen, wie ich später über diesen Gedankenerguss denken werde^^

Jetzt esse ich erstmal ein Stück von dieser köstlichen Torte! Kennt ihr diese Benjamin Blümchen Torten aus der Tiefkühltruhe? Die gab’s früher immer bei allen meinen Freunden zum Geburtstag und ich war unfassbar begeistert von so einer riiiieeesigen Torte. Heute weiß ich, dass die Torte nicht riesig ist und wahrscheinlich auch reichlich vollgepumpt mit Zusatzstoffen und sonstigem ungesunden Kram^^ Als Erinnerung an wundervolle Kindergeburtstage nun also das Rezept für eine Benjamin Blümchen Torte. ‘Cheers to the child in me!’

200 g Zucker
200 g weiche Butter/Margarine
4 Eier/Ei-Eersatz
140 g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Vanilleextrakt
6 TL Milch

  1. Den Ofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Nun für mindestens 15 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen und anschließend vier gleich große Kreise ausschneiden.

1 Tafel Zartbitter-Schokolade
350ml vegane Schlagsahne
4 Beutel vegane Gelatine (Agar-Agar)
2 EL Erdbeer-Püree/Erdbeer-Marmelade
Puderzucker (wahlweise für die Sahne…manche mögen sie lieber gezuckert, andere nicht…deshalb keine genaue Mengenangabe)

  1. Die Schokolade schmelzen und währenddessen 100ml ‘Sahne’ aufschlagen (mit oder ohne Zucker). 1,5 Beutel ‘Gelatine’ nach Packungsanleitung mit der ‘Sahne’ verarbeiten und anschließend die flüssige Schokolade hinzugeben.
  2. Mit der Schokosahne jeweils zwei der vier Böden ‘zusammenkleben’, sodass zwei dickere Böden entstehen. Den unteren Boden mit der restlichen Schokosahne bestreichen und den anderen Boden obenauf legen. Das Ganze für mindestens 1 Stunde kühlen.
  3. In der Zwischenzeit 200ml ‘Sahne’ aufschlagen (mit oder ohne Zucker). 2 Beutel ‘Gelatine’ nach Packungsanleitung mit der ‘Sahne’ verarbeiten, danach das Erdbeer-Püree/die Erdbeer-Marmelade untermischen. Die Masse nun so lange in den Kühlschrank stellen bis die Schokosahne zwischen den Kuchenböden angedickt ist.
  4. Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Erdbeer-‘Sahne’ rundherum bestreichen. Die Torte nochmals 1 Stunde kühlen.
  5. Die restliche ‘Sahne’ aufschlagen und mit dem Rest ‘Gelatine’ verarbeiten. Das Ganze so lange in den Kühlschrank stellen bis die Torte fertig durchgekühlt ist.
  6. Die ‘Sahne’ in einen Spritzbeutel füllen und auf die Torte aufspritzen. Zum Schluss noch bunte Streusel auf die Torte rieseln lassen.

Easter Talk & Carrot Cookies

Was mich betrifft, würde ich sagen, dass ich mit Ostern  ein wenig auf dem Kriegsfuß stehe. Einerseits denke ich mir: ’Was sollte man schon groß dagegen haben, schließlich ist es ja nichts anderes als mit Weihnachten’ und andererseits widerstrebt mir dieses ganze österliche Getue doch gewaltig.

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganze Zeit um Ostern herum von Jahr zu Jahr immer lauter, bunter und schriller wird. Überall starren mich grinsende Osterhasen an und Social Media platzt vor Oster-Content (ich weiß, mit diesem Beitrag trage ich kräftig dazu bei^^).

Ich denke meine Abneigung gegen all dies kommt daher, dass ich diesen Trubel manchmal einfach leid bin. Tatsächliche liebe ich nämlich den Frühling und besonders die Zeit um Ostern herum ist für mich eher wie ein Weckruf. Trotzdem würde ich einen idyllischen Osterspaziergang einer fancy Kaffeetafel mit Osternest-Cupcakes und Ostereisuche vorziehen.

Für manche Leute beginnt die Umsetzung der guten Vorsätze am 1.1., doch für mich läuft da vor Ostern gar nichts. Erst von da an fühle ich mich so richtig motiviert, bin energiegeladen und voller Freude und Zuversicht (nicht, dass ich vorher ein absoluter Trauerkloß wäre, aber irgendwie fühle ich mich im Winter immer ein bisschen träge und antriebslos).

Eine Sache, die für mich daher in gewisser Weise zu Ostern gehört, ist es Briefe und Karten an alle Menschen zu schicken, die mir wichtig sind. Es müssen gar nicht unbedingt Osterkarten sein…jede andere schöne Karte tut es da auch. Denn irgendwie habe ich zu dieser Zeit einfach den Drang ein Stück von meiner Lebensfreude abzugeben und per Post zu verschicken^^ 

Und manchmal, wenn mir zu dieser Jahreszeit danach ist Plätzchen zu backen, dann gebe ich sie einfach zu den Frühjahrsgrüßen dazu. Quasi ein kleiner jetzt-fängt-das-jahr-erst-richtig-an-Gruß 😉

Eines meiner jüngsten ’Experimente’ sind übrigens diese Karotten Kekse. Ich muss gestehen, anfangs haben mich die Möhren ganz schön geärgert, aber als ich dann den Dreh nach ein paar Versuchen raus hatte, war ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

  • 100g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 30g Puderzucker
  • 62g gekühlte Butter
  • 1/2 Eigelb
  • 4 Karotten
  1. Die Karotten putzen, schälen und fein reiben. Das Geriebene dann in ein Küchensieb geben und abtropfen lassen, gelegentlich auch mal ausdrücken, sodass so viel Saft wie möglich aus den Karotten kommt. Währenddessen den Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen.
  2. Wenn die Karotten keinen Saft mehr abzugeben scheinen, das Geriebene auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig verteilen und für eine Stunde backen. Dabei ist es wichtig alle 15 Minuten die Karotten-Fitzel zu durchmischen.
  3. Nun alle trockenen Zutaten gemeinsam mit dem gebackenen Karotten vermengen. Die Butter in Stücken dazu geben und krümelig verreiben, dann das halbe Eigelb hinzufügen. Den Teig nun zügig zusammenfügen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Nun den Backofen auf 175° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einmal kurz durchkneten. Jetzt kann er ausgerollt und ausgestochen werden. Anschließend die Kekse auf einem Backblech platzieren und für ca. 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.

 

 

In my opinion Easter has turned into a bigger occasion than I had expected. Things get more and more commercial and every Easter is gayer, louder and more predictable than the year before.

On social media Easter themed content becomes an inflationary trend and grocery stores advertise with brand new Easter products that are exactly the same as before but just with different packaging.

Don’t get me wrong…I really enjoy Easter…but as far as I’m concerned it’s just that things become a little too much. I’m more that type of a person who enjoys a warm, sunny Easter day that gives the expression that summer might be near. I would rather have an Easter walk than a fancy gathering with Easter Bunny Cupcakes and an Easter egg hunt.

But the one thing I love the most is to send greeting cards to all the people I love. Not particularly Eastercards but any card that is worth writing.

To me Easter is more like a wake-up call. I don’t know what it is but from then on I’m always much more motivated and I have that feeling of a fresh start. Therefore I am so cheerful and happy that I can’t do anything else but send a tiny bit of that joie de vivre to those who are so very dear to me.

And sometimes if I fancy baking cookies around that time I’d add them to my around-Easter-greetings. Stay tuned…because at the end of this post I’ll annouce something that’s really exciting (at least to me^^). One of my recent ‘cookie experiments’ are these Carrot Cookies. I dare say at first they gave me a hard time but as I soon as I knew how to handle the carrots I was exceedingly satisfied with how they turned out.

 

 

 

 

 

Peace & Silence//A Winter Memory

 

 

„Ein Lebensgefühl einzufangen ist eine Kunst. Nichts vermag dies mehr zu tun als die Kunst selbst…und Essen. Nichts ist erinnerungsträchtiger als Essen.“

 

Und dann wachte ich auf und war im Wunderland. Es fühlte sich an, als hätte sich die Welt dazu entschlossen ruhiger zu werden. Eine Pause zu machen von all dem Lärm und der Geschäftigkeit.

Große, weiche Schneeflocken fallen auf die Bäume. Die Häuser. Die Welt. Für einen winzigen Moment konnte ich erahnen wie sich bedingungsloser Frieden anfühlen muss. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich so sehr nach tiefster Stille in mir sehnen würde. „Was, wenn du in diesem Moment die Zeit anhalten könntest? Was, wenn dieses Gefühl niemals enden würde?“ fragte mich die weiße Welt da draußen.

Die Kälte küsst meine Haut als ich das Fenster öffnete. Selbst der Lärm, verursacht durch einen Schneeschieber, klingt wie ein Flüstern in der Kälte des Morgens. Ich hielt meine Hand gen Himmel. Fange die tanzenden Schneeflocken ein. „Wie magisch diese kalte Welt doch sein kann.“ wispern meine Augen den Fußstapfen im Schnee zu.

Meine eisigen Finger umschlossen die Seiten einer Kamera. Niemals hat sich irgendetwas so real und zugleich doch unerreichbar angefühlt. „Soll ich?“ fragte mein Finger, auf dem Auslöser platziert und gewillt abzudrücken.

Und da war es. Eine winzige Fotografie. Einen so wertvollen Moment für eine Ewigkeit festhaltend. Frieden und Stille. Gedruckt auf Papier.

 

Vegane Kokosnuss-Pralinen:

  • 100g vegane Sahne (zB Rice Cuisine)
  • 200g weiße vegane Schokolade
  • 150g Koksraspeln
  • 50g Kokosraspeln zum Wälzen
  1. Die Sahne in einem Topf erhitzen. Darin die Schokolade unter Rühren schmelzen.
  2. Das Ganze kürz abkühlen lassen, dann die Koksraspeln unterrühren. Anschließend die Masse für zwei Stunden kühl stellen.
  3. Nun kleine Kugeln formen und diese dann abschließend in Koksraspeln wälzen. Die Pralinen halten sich eine gute Woche im Kühlschrank.

 

 

„To preserve the memories we made in life is an art itself. But nothing is more capable of doing so than art…and food. Nothing carries more memories than food.”

 

And then I woke up and was in wonderland. It felt as if the world had decided to slow down. To take a break from all the noise and busyness.

Big, fluffy snow flakes fell upon the trees. The houses. The world. For a tiny moment I had a clue of how unconditional peace must feel. Never have I ever imagined that I could long for such deep silence inside me. “What if I could stop time right now? What if this feeling would never end?” I asked the white world outside.

The cold kissed my skin as I opened the window. Even the noise of someone shovelling snow sounded like a whisper through the freezing winter morning. I held my palm up to the sky. Catching the dancing snow flakes. “How magical this cold world can be.” stated my eyes, following the people’s footprints in the snow.

My icy fingers clasped the edges of a camera. Nothing has ever felt so real and at the same time unobtainable. “Shall I?” asked my finger, placed on the release button and willing to press down.

And there it was. A tiny photograph preserving such a precious morning for a long time. Peace and silence. Printed on paper.

Vegan Coconut Pralines: 

  • 100g vegan cream 
  • 200g vegan White chocolate
  • 150g desiccated coconut
  • 50g desiccated coconut (decoration)
  1. Begin by heating the cream. Add the chocolate and melt everything together.
  2. Cool the chocolate/cream mixture for some minutes and add desiccated coconut. Put the batter for at least two hours in the fridge.
  3. Afterwards form little balls out of the batter and roll them in the rest of desiccated coconut.

 

3 Tasty Ways To Rescue Boredom

choc_cheesecake
homemade chocolate cheesecake

Ich sag’s mal so: Mir ist ein ’dezentes’ (starke Untertreibung an dieser Stelle) Missgeschick passiert. Talentiert wie ich nun mal bin, habe ich es tatsächlich geschafft mir selbst den Fuß zu brechen. Toll, oder?! (da schüttle ich nur fassungslos den Kopf) Wer kann das schon von sich behaupten?!

Wie dem auch sei. Nun habe ich seeehr viel Zeit und das Backen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Versucht mal auf einem Bein oder mit Krücken einen Kuchen in den Ofen zu schieben. Funktioniert jetzt nicht so super gut^^ Nicht, dass es mich davon abhalten würde, aber es ist doch ein recht umständliches Unterfangen.

Im Zuge dieser nicht so tollen Entwicklung bin ich nun also dazu gezwungen meine Zeit anderweitig zu füllen und habe mir Gedanken über drei leckere Arten die Langeweile zu vertreiben, gemacht.

 Watch A Movie

 Ich glaube das ist so ziemlich der Klassiker unter den Langeweile-Vertreibern. Aber trotzdem. Er gehört dazu. Wirklich tolle Filme sind:

Julie & Julia

Ich liiiiebe diesen Film. Er hat so ein wundervolles Flair und jedes Mal, wenn ich ihn geguckt habe, könnte ich die ganze Welt umarmen. Oder ich würde Zeitreisen erfinden und ins Paris der Vergangenheit entschwinden^^

Madame Mallory & der Duft von Curry

Hätte man gedacht, dass sich die edle französische Küche mit dem Temperament Indiens verträgt? Tatsächlich ist die Kombination, die dabei entsteht atemberaubend faszinierend. Und vor allem ist es sehr bedauerlich, dass es kein Geschmacks-Fernsehen gibt. Ich hätte zu gerne mal das auf so magische Weise, indisch gewürzte Omelett von Hassan probiert.

Chef’s Table

Wer Netflix hat, sollte auf jeden Fall bei dieser Reihe hineinschauen. Es ist als würde man in kürzester Zeit eine kulinarische Reise in das Reich außergewöhnlicher Chefköche machen. Man kann die Gerüche des Kochens beim Zuschauen nahezu selbst schmecken und das Ganze erweckt in mir immer den dringlichsten Wunsch selbst Küchenchef zu werden. Einfach nur, um so wundervoll kochen zu können und ein Stück Lebensgefühl auf den Teller bringen zu können.

Have A Walk (& Some Cake)

 Jaja…“Spaziergänge sind was für alte Leute“. Diesen Satz habe ich früher nur allzu oft gesagt oder gedacht. Aber tatsächlich hat sich meine Meinung diesbezüglich doch recht schnell geändert. Inzwischen ist Spazierengehen eine Sache, nach der ich mich an manchen Tagen regelrecht sehne. Einfach mal rauskommen, Gedanken kreisen lassen, Freiraum haben. Die Umwelt bewusst wahrnehmen und tief durchatmen.

Und am Ende lande ich meistens wie zufällig (rede ich mir zumindest ein…ist aber wahrscheinlich mein verfressenes Unterbewusstsein) an irgendeinem netten Plätzchen wo es ein Tässchen Tee und ein Stück Kuchen gibt. Da das im Moment aber recht umständlich wäre, freue ich mich lieber über den selbstgebackenen Kuchen von meiner Mama…mmmh…Zupfkuchen ist was Feines^^

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A Stroll Through Nature

Browse Through The Internet

Über das Internet lässt sich Vieles sagen, ob nun positiv oder negativ sei jetzt mal dahingestellt. Fakt ist, das Internet umfasst uuunglaublich viele Informationen. Und das wiederum bedeutet, dass es unheimlich viele Möglichkeiten gibt neue Blogs zu entdecken und alte zu durchstöbern. Für ein paar Anregungen habe ich euch hier einmal drei meiner liebsten Foodblogs rausgesucht.

Photisserie

What Should I Eat For Breakfast Today?

Manger

 

 some inspiration^^

I’ve been so fortunate (sarcasm) and guess what….broke my foot. And as if that wasn’t enough the fact that I broke it myself makes the whole thing incredibly ridiculous.

Well but nevertheless I’ll continue baking. It won’t be that easy but I’ll manage it. Due to the fact that I’m having a lot of spare time at the moment (thanks to my foot) I’ve been dealing with what to do when you’re bored. It turns out thinking about not being bored is quite a good thing^^ So after a couple of hours brooding over ways to overcome a bored state of mind I’ve come to three tasty Solutions.

 Watch A Movie

Julie & Julia

The Houndred-Foot Journey

Chef’s Table

Have A Walk (& Some Cake)

But with regard to my foot I decided to stay in and eat the cake my mum has baked for me…Cheesecake with Chocolate Streusel^^

cheesecake

Browse Through The Internet

Photisserie

What Should I Eat For Breakfast Today?

Manger

Fudgy Vegan Chocolate Cake//Recipe

try to learn to breath deeply, really to taste food when you eat, and when you sleep, really to sleep. try as much as possible to be wholly alive with all your might, and when you laugh, laugh like hell. and when you get angry, get good and angry. try to be alive. you will be dead soon enough.
-ernest hemingway

Nun, dieses Zitat von Ernest Hemingway schoss mir sofort in den Kopf als ich die Geschmacksexplosion dieses Kuchens auf meiner Zunge spürte. Wahnsinn…und vor allem bin ich immer wieder überrascht wie viele Erinnerungen Essen doch mit sich tragen kann. Tatsächlich habe ich noch nie einen einfacheren und “fudgigeren” (diese Wort^^) veganen Kuchen gebacken…mmh…einfach köstlich.

Sehr empfehlenswert sind dazu übrigens frische Früchte (wovon es im Winter natürlich suuuper viele gibt^^) oder einfach nur vegane/nicht vegane Sahne.

Für alle die nun Appetit bekommen haben, hier also das Rezept:

150g Mehl

50g Kakaopulver

200g Zucker

200ml kaltes Wasser

1 Tl Natron

1 Prise Salz

¼ Tl Vanille-Extrakt (oder eben eine ausgekratzte Vanilleschote)

5 El Öl

1 kleiner El weißer Essig

Den Ofen auf 175° C (ober-/Unterhitze) vorheizen.

Anschließend alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Öl, Essig, Vanille-Extrakt und Wasser in einer weiteren Schüssel verrühren, dann schluckweise unter die Mehl-Mischung rühren bis ein flüssiger Teig entsteht. Diesen dann in die Kuchenform füllen und für 20-25 Minuten backen.

Wer Natron nicht so recht verträgt, kann auch (veganes) Backpulver nehmen. Dann allerdings etwas mehr als im Rezept angegeben.

I really like this quote by Ernest Hemingway. It was the first thing that came to my mind when I felt the explosion of chocolate in my mouth….isn’t it incredible how many memories are carried by food?

Well, I hope you’re going to enjoy this vegan chocolate cake. It’s basically the easiest and most delicious vegan cake I’ve ever baked. So here we go: fudgy vegan chocolate cake…

150g flour

50g cocoa powder

200g sugar

200ml cold water

1 tsp backing soda

1 pinch of salt

¼ tsp vanilla extract

5 tbsp oil

1 small tbsp white vinegar 

Preheat the oven to 200°C (recirculating air). Mix all dry ingredients in a bowl. Do the same with all liquid ingredients. Than add the latter bit by bit. Fill the batter in a cake tin and bake for 20-25 minutes.

 Oh, and by the way, the baking soda can be easily replaced by baking powder.

Chocolate Pear Cake

 

 

Nun, ich bin vor ein paar Wochen über einen Artikel gestolpert, der mich, trotz seines ernsten Themas, an der einen oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht hat.

Im Vordergrund stand der ’Winterblues’ und mit welchen drei einfachen Mitteln man dem Ganzen entgegen steuern könne. Ein Punkt, der bei vielen gesundheitlichen Belangen natürlich nicht unterschätzt werden sollte, ist die Ernährung. Folglich wurde also auf Lebensmittel aufmerksam gemacht, die den Serotonin-Spiegel, welcher beim ’Winterblues’ eine entscheidende Rolle spielt, steigern würden. Die Aufzählung enthielt natürlich diverse Obstsorten und dann auch noch Schokolade…Moment; Schokolade?! Und da war es: das breite Grinsen, das sich über mein ganzes Gesicht zog. Da soll also mal einer sagen, dass der einzige Effekt von Schokolade das Dick-Werden ist.

Infolge besagten Artikels habe ich nun also beschlossen, Schokolade zu zelebrieren; denn was machen schon die paar mehr Kalorien, wenn ich mir dafür die dunkle Jahreszeit im wahrsten Sinne des Wortes ’versüßen’ kann?! Und welcher Kuchen eignet sich nicht besser, um ein Lob auf Schokolade auszurufen, als ein Schoko-Kuchen? In diesem Fall habe ich noch die letzten Birnen aus dem Garten mit verarbeitet, sodass ein wunderbar saftiger Schoko-Lava-Birnen Kuchen aus dem Ofen kam.

Falls ihr ein tolles Rezept habt, dass quasi ’Schokotraum’ schreit, dann lasst es mich gerne wissen…Inspirationen sind immer eine gute Sache^^

Some weeks ago I stumbled upon an article which was quite interesting. The main topic was the “winterblues” which means that you get depressed during the winter months caused by a lack of serotonin. Hormones are definitely a complex thing so I won’t go into more detail, for I am absolutely no professional. Well, but in the course of that article I read that eating chocolate may be a good way to fight against the “winterblues”. Isn’t it awesome to actually have a good reason (and excuse ^^) to eat more chocolate?! And honestly, I knew that I had to bake a chocolate cake. Because what is more appropriate for celebrating chocolate than chocolate cake? Finally I ended up baking a Chocolate-Lava-Pear Cake with the last few pears from our garden. It was a dream. So rich, and moist, and chocolaty, and unbelievably delicious, and…I definitely felt not guilty about eating it.

Besides, I would love to read about your favourite chocolate related recipes. So feel free to leave me a comment down below.