Super Simple Feigen-Cupcakes

Wie ich ja bereits erwähnt und irgendwie auch versprochen habe, wird die ganze Back-Thematik natürlich (!!!) nicht von meinem Blog verschwinden. Und, um euch zu zeigen, das ich mich auch immer ganz brav an solche Dinge halte (neee, Spaß…ich backe natürlich nicht nur deshalb^^), habe ich mal einen Klassiker gezaubert. Cupcakes. Mit Vanille, Feigen und Rosmarin. Ich sag’s euch….es war eine absolute Herausforderung nicht schon beim Backen alles aufzuessen!

Aber zum Glück haben sie’s dann doch noch bis zum Dekorieren geschafft und ich muss sagen: Ich bin schon ziemlich stolz! Nicht nur wegen des Aufspritzens, denn das ist immer eine ausgesprochen heikle Angelegenheit, sondern vor allem wegen des Geschmacks. Ich bin jedes Mal wieder so unfassbar entzückt über diese einfachen Komponenten, die so eine wundervolle Komposition ergeben. Mmhhh…die Erinnerung daran…einfach köstlich…

Nun aber genug geschwärmt. So. Hier also das super einfache Rezept für Joghurt-Muffins mit Feigen und Rosmarin:0103

Für 6 Muffins:

  • 1 Ei
  • 40 ml Pflanzenöl
  • 100g Naturjoghurt
  • 130g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 40g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Frischkäse
  • 40g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote (ausgekratzt)
  • 1 Feige
  • 1 Rosmarinzweig
  1. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Ei, den Joghurt und das Öl cremig rühren. Nun das Mehl, den Zucker, das Backpulver und die Prise Salz hinzugeben und alles zu einem Teig verrühren. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig zu gleichen Teilen darin portionieren. Nun für ca. 25 Minuten backen. Für das Topping den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanillemark verrühren. Die Feige waschen und in Spalten schneiden. Wenn die Muffins abgekühlt sind, das Topping aufspriten und mit den Feigenspalten und einigen Rosmarinspitzen garnieren. Wer mag kann noch etwas braunen Zucker drüber streuen…das sieht noch ein bisschen fancier (gibt es diese Steigerungsform überhaupt?!) aus. 

abgewandeltes Rezept aus: Cupcakes. GU Küchenratgeber. von Christina Richon, 2012

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Torta Della Nonna//An Italian Dream

Während ihr das hier also nun lest, sitze ich vermutlich noch in meinem lang ersehnten Urlaub in Rom und schlecke genüsslich an einem Eis ^^

Nachdem ich mir Anfang des Jahres dummerweise den Fuß gebrochen hatte, musste ich den Flug leider stornieren und konnte also nicht wie geplant im März fliegen. Aber wie ein alter Spruch so schön sagt: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

 

 

 

Als kleine Einstimmung auf den Urlaub und natürlich auch aus Vorfreude habe ich endlich mal eine Torta della Nonna gebacken. Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, aber irgendwie wollte sie einfach nicht in meinen Backplan, meine Laune oder was auch immer, hineinpassen. Also habe ich gedacht, dieser Urlaub in Rom, wo ich übrigens bis jetzt noch nie war, ist doch der perfekte Anlass und außerdem: „Besser später als nie.“… Was habe ich heute nur mit diesen ganzen Sprichwörtern?! XD

Hier nun also das Rezept zu einem Klassiker der italienischen Backkunst und dem Traum eines jeden Leckermauls. So samtig und gleichzeitig doch charaktervoll. Nussig durch die Mandeln und Pinien, cremig wie man es sich nur wünschen kann und trotzdem nicht zu viel von allem. Ihr merkt vielleicht schon…ich bin ganz hin und weg^^

 

 

Für den Teig:

  • 350 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 100 g Butter, gekühlt & gewürfelt
  • 1 Ei, kühlschrankkalt
  • 1 Eigelb, kühlschrankkalt
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Butter für die Springform
  • ca. 75 g Mandelblätter
  • ca. 50 g Pinienkerne
  • Puderzucker

 

Für die Vanille-Creme:

  • 375 ml Vollmilch
  • 375 ml Sahne
  • 1 Bourbon-Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 sehr kleines Lorbeerblatt
  • 50 g Speisestärke
  • 5 Eigelb
  • 80 g Zucker

 

  1. Mehl, Backpulver, Zucker, Butterwürfel und die Eiern zu einem Mürbteig kneten. Falls der Teig zu trocken oder krümelig ist, etwas kaltes Wasser unterkneten. Zur Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Milch und Sahne in einen Topf in einen Topf geben, dann 50 ml der Flüssigkeit abschöpfen und beiseite stellen. Das Mark der Vanilleschote, die ausgekratzte Schote selbst, den Abrieb einer ½ Bio-Zitrone und das Lorbeerblatt in den Topf geben und kurz aufkochen, anschließend 20 Min. ziehen lassen. Dann die Vanilleschote und das Lorbeerblatt entfernen. Mit der restlichen 50 ml Sahne-Milch-Mischung nun die Speisestärke verrühren, bis die Flüssigkeit völlig frei von Klümpchen ist. Dann die Eigelbe in einer Schüssel über einem Wasserbad bei schwacher Hitze mit dem Zucker zu einer Creme aufschlagen. Mit dem Schneebesen rund ⅓ des Milch-Sahne-Gemisches und anschließend die glatt gerührte Speisestärke einrühren – dabei kontinuierlich rühren. Nun die Creme langsam und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen in den Topf mit der restlichen Milch-Sahne-Mischung gießen.
  3. Die Mischung vorsichtig noch einmal erhitzen, nicht kochen und unter ständigem Rühren eindicken lassen. Dann den Topf zügig vom Herd nehmen und die Creme schnell in eine nicht heiße Schale umfüllen.
  4. Nun eine Springform mit Butter ausstreichen und mit etwas Mehl ausstäuben. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, die Hälfte davon auf einer dünn bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und damit die Backform auslegen.
  5. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Den restlichen Teig zu einem weiteren Kreis ausrollen und diesen auf eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier abgedeckte Platte legen. Die Creme in die Springform geben und den ausgerollten Teig auf die Creme legen. Die Torte mit Mandeln und Pinien bestreuen, anschließend leicht andrücken. Den Kuchen etwa 30–40 Minuten backen. Zum Schluss nur noch mit Puderzucker bestreuen und fertig ist das gute Stück!