Cranberry Mince Pie // Ein weihnachtliches Rezept

Sooo…wie wahrscheinlich jeder weiß, steht Weihnachten nun tatsächlich vor der Tür. Ich mein’: nur noch zwei Tage…verrückt wie schnell die Zeit doch vergeht! Und, weil die Weihnachtszeit nun mal die überall-köstliche-Versuchungen-Zeit ist, musste ich (natürlich^^) auch noch eine klassisch weihnachtliche Köstlichkeit backen. Nicht, dass es bei mir an Weihnachtgebäck mangeln würde, aber irgendwie war mir nach was neuem Alten. Wisst ihr was ich meine?! Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall habe ich mich also an Mince Pies gewagt. Und, weil ich auf die Schnelle kein Mince-Meat bekommen habe, musste ich es wohl oder übel selbst machen….was ja auch gar nicht so schlecht ist, weil ich dann den Inhalt ganz nach meinem Geschmack verändern konnte (immer schön die positiven Seiten sehen…halb volles Glas und so ;))

Hier ist nun also mein Rezept für Apfel-Cranberry Mince Pies:

Für das Mince Meat

  • 30g Zucker
  • 30 ml Cranberry- oder Apfelsaft
  • 20 ml Fruchtessig (zB Himbeeressig)
  • 2 säuerliche/herbe Äpfel
  • ½ Tl Zimt
  • ½ Tl gemahlener Ingwer
  • ¼ Tl gemahlene Nelke
  • 50g Rosinen/Sultaninen
  • 30g getrocknete Cranberries
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • ½ Tl Vanille-Extrakt
  • 1 El Honig
  1. Den Zucker mit Saft und Essig vermengen und erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Während sich der Zucker auflöst die Äpfel schälen und fein würfeln. Wenn sich der Zucker gelöst hat, die Apfelstücken, Zimt, Ingwer, Nelke, Rosinen/Sultaninen, getrocknete Cranberries und die Orangenschale hinzugeben. Das Ganze für 20 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist.
  2. Anschließend kurz auskühlen lassen. Nun den Honig und das Vanille-Extrakt unterrühren.

Für die Mince Pies

  • 200g Mehl
  • 125g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 kleines Ei
  • Mince Meat
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 säuerlicher/herber Apfel
  1. Das Mehl mit Zucker, Butter und dem Ei zu einem festen Teig kneten. Für 10 Minuten kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 200° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 davon ca. 3 mm dick ausrollen. Anschließend Kreise mit einem Durchmesser von 8 cm ausstechen und in Muffinform-Mulden legen, sodass diese ordentlich ausgekleidet sind. Wenn nötig überstehende Reste abschneiden und den Teig andrücken, falls die Ränder uneben sein sollten.
  3. Nun die Förmchen gleichmäßig mit Mince Meat befüllen. Das restliche Drittel des Teig s ebenfalls ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 5 cm ausstechen. Diese dann als Deckel auf die Pies legen. Nun wieder die überstehenden Ränder abschneiden und die Deckel andrücken. Anschließend mit einer Gabel die Ränder rundherum eindrücken, sodass ein Muster entsteht UND der Rand noch einmal extra gut haften bleibt und die Pies im Ofen nicht platzen. Zum Schluss mit einem scharfen Messer ein kleines Kreuz in die Mitte der Pie-Deckel stechen und die Pies ca. 15-20 Minuten backen.
  4. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.
Advertisements

Geschenkidee// Dein eigenes Buch

Ja, ich geb’s zu….ich bin ziemlich im Stress. Dieses vorweihnachtliche Chaos von Terminen, Deadlines und Dingen, die uuunbedingt seeehr dringend noch VOR Weihnachten erledigt werden müssen, holt mich jedes Jahr immer wieder mit voller Wucht ein. Und ganz nebenbei müssen natürlich auch noch Geschenke für die ganzen lieben Menschen in meinem Leben besorgt werden. Schon allein erstmal Ideen für Geschenke zu haben, ist manchmal gar nicht so einfach.

Dadurch, dass ich in der Uni grade an einem Fotoprojekt arbeite und mich in diesem Zug eben auch mit der Gestaltung von Büchern beschäftige, bin ich auf eine, wie ich finde, ziemlich schöne und relativ einfache DIY-Geschenkidee gekommen. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass sie unbedingt an Weihnachten geknüpft sein muss…zum Geburtstag ist sie mindestens genauso gut^^

Was nun also meine so krass tolle („leichte“ Übertreibung an dieser Stelle^^) Geschenkidee ist: ein selbst gemachtes kleines Rezept-Büchlein. Meine Anleitung dazu ist universell einsetzbar…ihr könnt also aus dem Rezeptbüchlein auch ein individuelles Notizbuch oder ein Sprüchebuch oder weiß-der-Geier-was machen.

In jedem Fall braucht ihr einige grundlegende Dinge. Bevor ihr die zusammensucht, müsst ihr euch über die Größe des Heftes Gedanken machen. A4? A5? Überhaupt keine DIN Größe? Wenn ihr das gemacht habt, dann legt eine Seitenzahl fest. Macht ihr ein leeres Notizheft, müssen sie nicht bedruckt werden. Ansonsten, solltet ihr den Inhalt eures Büchleins natürlich schon vorher auf die Seiten drucken. Dazu macht sich ein Prototyp sehr gut. Einfach so viele Blätter wie benötigt nehmen, auf einen Stapel legen und in der Mitte einmal diagonal falten. Nun auf jede Seite den jeweiligen Inhalt kurz vermerken und schauen, ob das alles so passt wie ihr es euch gedacht habt. Danach kann dann eine endgültige Fassung gedruckt werden.

 

Für ein Heft mit 20 Seiten benötigt ihr:

  • 5 weiße Blätter (oder eben eure bedruckten Seiten)
  • 1 schönes, etwas festeres Blatt (das wird später der „Einband“)
  • ein Bleistift
  • eine dicke Nadel
  • einen dünnen Bindfaden in einer zum „Einband“ passenden Farbe (max. 1m)
  1. Die fünf Blätter zu einem ordentlichen Stapel zusammenlegen und darauf achten, dass alle Kanten so genau wie möglich übereinander liegen. Nun diesen Stapel vorsichtig ein Mal in der Diagonalen kräftig falten. Anschließend auch das stabilere Papier auf die gleiche Art und Weise falten.
  2. Nun die gefalteten Blätter in der Mitte wieder aufklappen und mit einem Bleistift in der Mitte des Falzes eine Markierung machen. Von diesem Punkt aus, im gleichen Abstand nach oben und unten, ebenfalls eine Markierung machen. Für ein Heft der Größe A5 eignen sich ca. 5-7 cm Abstand zwischen den einzelnen Punkten.
  3. Anschließend mit der Nadel genau an diesen Markierungen einstechen und durch alle Papierschichten durchstechen. Wenn alle Seiten gleichzeitig zu dick sind, können sie auch in mehreren Schichten durchstochen werde. Dann müssen die Einstichstellen allerdings wieder neu markiert werden.
  4. Das Gleiche Prozedere von markieren und durchstechen nun bei dem „Einband“-Papier wiederholen. Die Markierungen sollten allerdings identisch mit denen des restlichen Papiers sein. Sonst hält das Büchlein nicht gut zusammen.
  5. Nun alle Seiten in den „Einband“ legen und mit Nadel und faden vernähen. Dazu in der Mitte von innen einstechen und keinen Knoten in das Band machen. Stattdessen ein Stück von mindestens 10 cm übrig lassen. Den Faden von der Mitte aus nach außen in das obere Loch führen, dann wieder innen in die Mitte stechen. Jetzt wieder von außen, allerdings in das unterste Loch, einstechen. Wer das Buch besonders fest binden möchte, wiederholt das Ganze  von Beginn an noch mal. Ansonsten einfach beide Enden des Fadens sehr fest ziehen und in der Mitte der Innenseite des Büchleins fest verknoten.
  6. Nun kann das Heft nach Herzenslust gestaltet und verschönert werden.

Angel Food Cake//Recipe

 

 

I’m…dreaming of a white….Christmas…..Nun, für mich gehören Weihnachten und Schnee einfach zusammen. In meinem Kopf kann das eine eben nicht ohne das andere existieren. Das geht einfach gar nicht anders. Wo würden wir denn sonst landen?!

Ihr seht schon; ich bin da ein wenig eigen. Deshalb war ich auch ehrlich, absolut zutiefst schockiert als mir kürzlich klar geworden ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Weihnachten im Sommer feiern. Zugegebenermaßen ist diese plötzliche Erkenntnis recht kindlich naiv…aber kennt ihr nicht auch das Gefühl, etwas als selbstverständlich zu betrachten, eben weil man selbst es gar nicht anders kennt? So, um also auf den Punkt zu kommen: Ich dachte mir, nun, es mag zwar Menschen geben, die zu Weihnachten nicht mal den Hauch einer Chance auf echten Schnee haben, aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, zumindest die Küche in ein Winterwunderland zu verzaubern. Die meisten Menschen würden einen Angel Cake wohl eher mit heißen Sommertagen verbinden, aber mal ehrlich, warum sollte man nicht die Regeln (vorausgesetzt es gibt überhaupt „Regeln“, die besagen was man zu welcher Jahreszeit backen darf ^^) zugunsten der eigenen Freude verändern dürfen?

Hier also nun das Rezept:

  • 65 g Speisestärke
  • 85 g Mehl
  • 257 Puderzucker
  • 12 Eiweiß (L)

Den Ofen auf 190° (Ober-, Unterhitze) vorheizen.

  1. Stärke, Mehl und 60g Puderzucker vermengen, anschließend gründlich durchsieben. Dann die Eiweiß leicht steif schlagen und dien Rest des Puderzuckers dazugeben. Den Eischnee nun so lange schlagen bis er schön steif ist und perlmuttig glänzt.
  2. Anschließend ein Drittel der Mehlmischung über den Eischnee sieben (!)  und mit einem Holzlöffel vorsichtig (!) unterheben. Nun kann auch der Rest der Mehlmischung gesiebt und untergehoben werden, sodass eine luftig leichte Masse entsteht.
  3. Den fertigen Teig vorsichtig in eine Angle Cake Form (!) geben und sachte glatt streichen. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Form NICHT gefettet wird. Ansonsten war eure ganze Mühe, den Kuchen luftig werden zu lassen, umsonst. Ist der Teig in der Form, diese noch einige Male auf  die Arbeitsfläche stoßen, damit keine Luftlöcher beim Backen zutage treten.
  4. Schlussendlich kommt der Kuchen für 25-30 Minuten in den Ofen.
  5. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Form umdrehen, sodass er auf dem Kopf für mindestens 3,5 Stunden auskühlen kann.

kleine Anmerkung am Rande: ich habe den Kuchen aus der Not heraus in einer Guglhupfform gebacken und auch das hat funktioniert. Ihr müsst dann die Form am Ende bloß so drapieren, dass sie die drei Stunden auch kopfüber stehenbleibt.

Rezept von: https://www.zuckerzimtundliebe.de/

I’m…..dreaming of a white…..Christmas…..Well to me Christmas and snow are like one and the same thing. In my head one can’t exist without the other. That’s probably why I was honestly absolutely and incredibly shocked when I suddenly realised that there are people who live in parts of the world where Christmas actually is in summer. Admittedlythis sudden enlightenment is weirdly naïve but have you ever realized that you take certain things for granted or think they’re normal because they’ve always been the same for you? So, to cut a long story short: I thought, well, there might be people out there who haven’t even the chance to see snow on Christmas but maybe there is a way to bring a little bit snow into their kitchen. Most people would associate an Angle Cake with warm summer days but why shouldn’t you change the “rules” (if there are “rules” of eating certain cakes in certain seasons^^) for the sake of your own joy?

So here it is….the Angel Cake Recipe:

  • 65 g starch flour
  • 85 g flour
  • 275 g icing sugar
  • 12 egg whites (size: Large)
  1. Preheat your oven (190°; upper-& lower heat).
  2. Mix starch flour, flour and 60 g icing powder together and sift it properly (!). Now, beat the egg whites for a little less than a minute and add the remained icing sugar. Beat the egg whites again until they’re stiff.
  3. Next, you have to sift a third of your flour mixture on to the egg white and blend everything very cautiously together. Repeat this step with the rest of the flour mixture.
  4. Then it is time to fill the batter into a special Angel Cake pan. It is enormously important that the pan isn’t (!) greased otherwise your cake won’t get fluffy at all. Furthermore, by tapping the cake pan several times onto your counter top you’re getting rid of all air bubbles that might appear on top of your cake. Than bake the cake for 25-30 minutes.
  5. Finally the angel Cake has to cool for at least 3 hours headfirst (!).Than it’ll be ready for any further decorations.

recipe by:  https://www.zuckerzimtundliebe.de/

Chocolate Pear Cake

 

 

Nun, ich bin vor ein paar Wochen über einen Artikel gestolpert, der mich, trotz seines ernsten Themas, an der einen oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht hat.

Im Vordergrund stand der ’Winterblues’ und mit welchen drei einfachen Mitteln man dem Ganzen entgegen steuern könne. Ein Punkt, der bei vielen gesundheitlichen Belangen natürlich nicht unterschätzt werden sollte, ist die Ernährung. Folglich wurde also auf Lebensmittel aufmerksam gemacht, die den Serotonin-Spiegel, welcher beim ’Winterblues’ eine entscheidende Rolle spielt, steigern würden. Die Aufzählung enthielt natürlich diverse Obstsorten und dann auch noch Schokolade…Moment; Schokolade?! Und da war es: das breite Grinsen, das sich über mein ganzes Gesicht zog. Da soll also mal einer sagen, dass der einzige Effekt von Schokolade das Dick-Werden ist.

Infolge besagten Artikels habe ich nun also beschlossen, Schokolade zu zelebrieren; denn was machen schon die paar mehr Kalorien, wenn ich mir dafür die dunkle Jahreszeit im wahrsten Sinne des Wortes ’versüßen’ kann?! Und welcher Kuchen eignet sich nicht besser, um ein Lob auf Schokolade auszurufen, als ein Schoko-Kuchen? In diesem Fall habe ich noch die letzten Birnen aus dem Garten mit verarbeitet, sodass ein wunderbar saftiger Schoko-Lava-Birnen Kuchen aus dem Ofen kam.

Falls ihr ein tolles Rezept habt, dass quasi ’Schokotraum’ schreit, dann lasst es mich gerne wissen…Inspirationen sind immer eine gute Sache^^

Some weeks ago I stumbled upon an article which was quite interesting. The main topic was the “winterblues” which means that you get depressed during the winter months caused by a lack of serotonin. Hormones are definitely a complex thing so I won’t go into more detail, for I am absolutely no professional. Well, but in the course of that article I read that eating chocolate may be a good way to fight against the “winterblues”. Isn’t it awesome to actually have a good reason (and excuse ^^) to eat more chocolate?! And honestly, I knew that I had to bake a chocolate cake. Because what is more appropriate for celebrating chocolate than chocolate cake? Finally I ended up baking a Chocolate-Lava-Pear Cake with the last few pears from our garden. It was a dream. So rich, and moist, and chocolaty, and unbelievably delicious, and…I definitely felt not guilty about eating it.

Besides, I would love to read about your favourite chocolate related recipes. So feel free to leave me a comment down below.