Cranberry Mince Pie // Ein weihnachtliches Rezept

Sooo…wie wahrscheinlich jeder weiß, steht Weihnachten nun tatsächlich vor der Tür. Ich mein’: nur noch zwei Tage…verrückt wie schnell die Zeit doch vergeht! Und, weil die Weihnachtszeit nun mal die überall-köstliche-Versuchungen-Zeit ist, musste ich (natürlich^^) auch noch eine klassisch weihnachtliche Köstlichkeit backen. Nicht, dass es bei mir an Weihnachtgebäck mangeln würde, aber irgendwie war mir nach was neuem Alten. Wisst ihr was ich meine?! Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall habe ich mich also an Mince Pies gewagt. Und, weil ich auf die Schnelle kein Mince-Meat bekommen habe, musste ich es wohl oder übel selbst machen….was ja auch gar nicht so schlecht ist, weil ich dann den Inhalt ganz nach meinem Geschmack verändern konnte (immer schön die positiven Seiten sehen…halb volles Glas und so ;))

Hier ist nun also mein Rezept für Apfel-Cranberry Mince Pies:

Für das Mince Meat

  • 30g Zucker
  • 30 ml Cranberry- oder Apfelsaft
  • 20 ml Fruchtessig (zB Himbeeressig)
  • 2 säuerliche/herbe Äpfel
  • ½ Tl Zimt
  • ½ Tl gemahlener Ingwer
  • ¼ Tl gemahlene Nelke
  • 50g Rosinen/Sultaninen
  • 30g getrocknete Cranberries
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • ½ Tl Vanille-Extrakt
  • 1 El Honig
  1. Den Zucker mit Saft und Essig vermengen und erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Während sich der Zucker auflöst die Äpfel schälen und fein würfeln. Wenn sich der Zucker gelöst hat, die Apfelstücken, Zimt, Ingwer, Nelke, Rosinen/Sultaninen, getrocknete Cranberries und die Orangenschale hinzugeben. Das Ganze für 20 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist.
  2. Anschließend kurz auskühlen lassen. Nun den Honig und das Vanille-Extrakt unterrühren.

Für die Mince Pies

  • 200g Mehl
  • 125g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 kleines Ei
  • Mince Meat
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 1 säuerlicher/herber Apfel
  1. Das Mehl mit Zucker, Butter und dem Ei zu einem festen Teig kneten. Für 10 Minuten kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 200° (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 davon ca. 3 mm dick ausrollen. Anschließend Kreise mit einem Durchmesser von 8 cm ausstechen und in Muffinform-Mulden legen, sodass diese ordentlich ausgekleidet sind. Wenn nötig überstehende Reste abschneiden und den Teig andrücken, falls die Ränder uneben sein sollten.
  3. Nun die Förmchen gleichmäßig mit Mince Meat befüllen. Das restliche Drittel des Teig s ebenfalls ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 5 cm ausstechen. Diese dann als Deckel auf die Pies legen. Nun wieder die überstehenden Ränder abschneiden und die Deckel andrücken. Anschließend mit einer Gabel die Ränder rundherum eindrücken, sodass ein Muster entsteht UND der Rand noch einmal extra gut haften bleibt und die Pies im Ofen nicht platzen. Zum Schluss mit einem scharfen Messer ein kleines Kreuz in die Mitte der Pie-Deckel stechen und die Pies ca. 15-20 Minuten backen.
  4. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.
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Peace & Silence//A Winter Memory

 

 

„Ein Lebensgefühl einzufangen ist eine Kunst. Nichts vermag dies mehr zu tun als die Kunst selbst…und Essen. Nichts ist erinnerungsträchtiger als Essen.“

 

Und dann wachte ich auf und war im Wunderland. Es fühlte sich an, als hätte sich die Welt dazu entschlossen ruhiger zu werden. Eine Pause zu machen von all dem Lärm und der Geschäftigkeit.

Große, weiche Schneeflocken fallen auf die Bäume. Die Häuser. Die Welt. Für einen winzigen Moment konnte ich erahnen wie sich bedingungsloser Frieden anfühlen muss. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich so sehr nach tiefster Stille in mir sehnen würde. „Was, wenn du in diesem Moment die Zeit anhalten könntest? Was, wenn dieses Gefühl niemals enden würde?“ fragte mich die weiße Welt da draußen.

Die Kälte küsst meine Haut als ich das Fenster öffnete. Selbst der Lärm, verursacht durch einen Schneeschieber, klingt wie ein Flüstern in der Kälte des Morgens. Ich hielt meine Hand gen Himmel. Fange die tanzenden Schneeflocken ein. „Wie magisch diese kalte Welt doch sein kann.“ wispern meine Augen den Fußstapfen im Schnee zu.

Meine eisigen Finger umschlossen die Seiten einer Kamera. Niemals hat sich irgendetwas so real und zugleich doch unerreichbar angefühlt. „Soll ich?“ fragte mein Finger, auf dem Auslöser platziert und gewillt abzudrücken.

Und da war es. Eine winzige Fotografie. Einen so wertvollen Moment für eine Ewigkeit festhaltend. Frieden und Stille. Gedruckt auf Papier.

 

Vegane Kokosnuss-Pralinen:

  • 100g vegane Sahne (zB Rice Cuisine)
  • 200g weiße vegane Schokolade
  • 150g Koksraspeln
  • 50g Kokosraspeln zum Wälzen
  1. Die Sahne in einem Topf erhitzen. Darin die Schokolade unter Rühren schmelzen.
  2. Das Ganze kürz abkühlen lassen, dann die Koksraspeln unterrühren. Anschließend die Masse für zwei Stunden kühl stellen.
  3. Nun kleine Kugeln formen und diese dann abschließend in Koksraspeln wälzen. Die Pralinen halten sich eine gute Woche im Kühlschrank.

 

 

„To preserve the memories we made in life is an art itself. But nothing is more capable of doing so than art…and food. Nothing carries more memories than food.”

 

And then I woke up and was in wonderland. It felt as if the world had decided to slow down. To take a break from all the noise and busyness.

Big, fluffy snow flakes fell upon the trees. The houses. The world. For a tiny moment I had a clue of how unconditional peace must feel. Never have I ever imagined that I could long for such deep silence inside me. “What if I could stop time right now? What if this feeling would never end?” I asked the white world outside.

The cold kissed my skin as I opened the window. Even the noise of someone shovelling snow sounded like a whisper through the freezing winter morning. I held my palm up to the sky. Catching the dancing snow flakes. “How magical this cold world can be.” stated my eyes, following the people’s footprints in the snow.

My icy fingers clasped the edges of a camera. Nothing has ever felt so real and at the same time unobtainable. “Shall I?” asked my finger, placed on the release button and willing to press down.

And there it was. A tiny photograph preserving such a precious morning for a long time. Peace and silence. Printed on paper.

Vegan Coconut Pralines: 

  • 100g vegan cream 
  • 200g vegan White chocolate
  • 150g desiccated coconut
  • 50g desiccated coconut (decoration)
  1. Begin by heating the cream. Add the chocolate and melt everything together.
  2. Cool the chocolate/cream mixture for some minutes and add desiccated coconut. Put the batter for at least two hours in the fridge.
  3. Afterwards form little balls out of the batter and roll them in the rest of desiccated coconut.

 

3 Tasty Ways To Rescue Boredom

choc_cheesecake
homemade chocolate cheesecake

Ich sag’s mal so: Mir ist ein ’dezentes’ (starke Untertreibung an dieser Stelle) Missgeschick passiert. Talentiert wie ich nun mal bin, habe ich es tatsächlich geschafft mir selbst den Fuß zu brechen. Toll, oder?! (da schüttle ich nur fassungslos den Kopf) Wer kann das schon von sich behaupten?!

Wie dem auch sei. Nun habe ich seeehr viel Zeit und das Backen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Versucht mal auf einem Bein oder mit Krücken einen Kuchen in den Ofen zu schieben. Funktioniert jetzt nicht so super gut^^ Nicht, dass es mich davon abhalten würde, aber es ist doch ein recht umständliches Unterfangen.

Im Zuge dieser nicht so tollen Entwicklung bin ich nun also dazu gezwungen meine Zeit anderweitig zu füllen und habe mir Gedanken über drei leckere Arten die Langeweile zu vertreiben, gemacht.

 Watch A Movie

 Ich glaube das ist so ziemlich der Klassiker unter den Langeweile-Vertreibern. Aber trotzdem. Er gehört dazu. Wirklich tolle Filme sind:

Julie & Julia

Ich liiiiebe diesen Film. Er hat so ein wundervolles Flair und jedes Mal, wenn ich ihn geguckt habe, könnte ich die ganze Welt umarmen. Oder ich würde Zeitreisen erfinden und ins Paris der Vergangenheit entschwinden^^

Madame Mallory & der Duft von Curry

Hätte man gedacht, dass sich die edle französische Küche mit dem Temperament Indiens verträgt? Tatsächlich ist die Kombination, die dabei entsteht atemberaubend faszinierend. Und vor allem ist es sehr bedauerlich, dass es kein Geschmacks-Fernsehen gibt. Ich hätte zu gerne mal das auf so magische Weise, indisch gewürzte Omelett von Hassan probiert.

Chef’s Table

Wer Netflix hat, sollte auf jeden Fall bei dieser Reihe hineinschauen. Es ist als würde man in kürzester Zeit eine kulinarische Reise in das Reich außergewöhnlicher Chefköche machen. Man kann die Gerüche des Kochens beim Zuschauen nahezu selbst schmecken und das Ganze erweckt in mir immer den dringlichsten Wunsch selbst Küchenchef zu werden. Einfach nur, um so wundervoll kochen zu können und ein Stück Lebensgefühl auf den Teller bringen zu können.

Have A Walk (& Some Cake)

 Jaja…“Spaziergänge sind was für alte Leute“. Diesen Satz habe ich früher nur allzu oft gesagt oder gedacht. Aber tatsächlich hat sich meine Meinung diesbezüglich doch recht schnell geändert. Inzwischen ist Spazierengehen eine Sache, nach der ich mich an manchen Tagen regelrecht sehne. Einfach mal rauskommen, Gedanken kreisen lassen, Freiraum haben. Die Umwelt bewusst wahrnehmen und tief durchatmen.

Und am Ende lande ich meistens wie zufällig (rede ich mir zumindest ein…ist aber wahrscheinlich mein verfressenes Unterbewusstsein) an irgendeinem netten Plätzchen wo es ein Tässchen Tee und ein Stück Kuchen gibt. Da das im Moment aber recht umständlich wäre, freue ich mich lieber über den selbstgebackenen Kuchen von meiner Mama…mmmh…Zupfkuchen ist was Feines^^

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A Stroll Through Nature

Browse Through The Internet

Über das Internet lässt sich Vieles sagen, ob nun positiv oder negativ sei jetzt mal dahingestellt. Fakt ist, das Internet umfasst uuunglaublich viele Informationen. Und das wiederum bedeutet, dass es unheimlich viele Möglichkeiten gibt neue Blogs zu entdecken und alte zu durchstöbern. Für ein paar Anregungen habe ich euch hier einmal drei meiner liebsten Foodblogs rausgesucht.

Photisserie

What Should I Eat For Breakfast Today?

Manger

 

 some inspiration^^

I’ve been so fortunate (sarcasm) and guess what….broke my foot. And as if that wasn’t enough the fact that I broke it myself makes the whole thing incredibly ridiculous.

Well but nevertheless I’ll continue baking. It won’t be that easy but I’ll manage it. Due to the fact that I’m having a lot of spare time at the moment (thanks to my foot) I’ve been dealing with what to do when you’re bored. It turns out thinking about not being bored is quite a good thing^^ So after a couple of hours brooding over ways to overcome a bored state of mind I’ve come to three tasty Solutions.

 Watch A Movie

Julie & Julia

The Houndred-Foot Journey

Chef’s Table

Have A Walk (& Some Cake)

But with regard to my foot I decided to stay in and eat the cake my mum has baked for me…Cheesecake with Chocolate Streusel^^

cheesecake

Browse Through The Internet

Photisserie

What Should I Eat For Breakfast Today?

Manger

About French Bread & Veganism

 

 

Nun, ich würde sagen, dass die Franzosen für ihr Essen ausgesprochen bekannt sind. Besonders für ihre Croissants, Baguettes und Törtchen. Gibt es nicht auch immer wieder dieses Klischee (die deutsche Schreibung davon ist ja wirklich furchtbar), dass Franzosen mit Baskenmütze, gestreiftem Shirt und einem Baguette unterm Arm durch pittoreske Straßen laufen?!

Die Sache ist allerdings, dass, obwohl das Baguette in Frankreich überaus beliebt ist, dort auch andere Brotsorten existieren…und, tatsächlich können die locker mit dem Baguette mithalten.

Eines der „Basics“ was Brot angeht, ist das „Pain Artisanal“. Im Grunde ist es nur ein weißes Brot. Und trotzdem ist es eben nicht NUR ein weißes Brot. Denn, um es schlicht und einfach zu sagen, es ist himmlisch! Seine Kruste ist eben eine richtige, echte Kruste – nicht eine von diesen Möchtegern-Krusten, die nach ein, zwei Stunden pappig sind. Das Innere des Brotes ist unverschämt luftig und der Geruch….mmmmmhhh….unbeschreiblich. Und dazu kommt noch, und das ist das Schöne daran, dass das Rezept wirklich simpel ist und keiner fancy Zutaten bedarf.

Übrigens ist das Brot vegan, ohne offiziell als vegan betitelt worden zu sein^^ Der Grund, warum ich das noch mal hervortun muss, ist, dass ich es wirklich amüsant finde wie heutzutage quasi alles als vegan deklariert wird, obwohl man ja eigentlich annehmen sollte, dass beispielsweise Obstsäfte vegan sind.

Grade erst letztens habe ich Saft gekauft und das Erste, was mir beim Betrachten der Flasche ins Auge fiel, war ein „vegan“-Zeichen. Um ehrlich zu sein, hatte ich auch immer gehofft, dass mein Fruchtsaft vegan ist. Denn was für tierische Inhaltsstoffe sind denn bitte natürlicherweise(!) in Saft enthalten?! Diese ganze Sache schreit für mich nach der Frage, wie viele Produkte, die eigentlich von Natur aus vegan sein sollten, es nicht sind; sprich mit irgendwelchen merkwürdigen Zusätzen versetzt sind.

Um mich jetzt nicht vollkommen in dieses Thema hinein zu steigern, noch mal zurück zum Anfang dieser Sache: den „vegan“-Zeichen. Ist es nicht aberwitzig wie viele Marken ihre Produkte mit vegan betiteln lassen, nur, damit sich das Ganze besser verkauft?

Also, was dieses wundervolle traditionelle französische Brot nun angeht: Es ist absolut köstlich…egal, ob vegan dran steht oder nicht^^

  • 300g Mehl
  • 10g Trockenhefe
  • 1/2 Tl Meersalz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  1. Mehl, Hefe und Salz in eine Schüssel geben. Dann das Wasser hinzu geben und das Ganze mit Knethaken verrühren. Der Teig sollte noch leicht feucht und klebrig sein, aber NICHT fest.
  2. Nun für zwei Stunden gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen den Teig auf Zimmertemperatur bringen und dann zu einem Brotlaib formen und auf dem Blech nochmals eine Stunde gehen lassen. Wer mag, kann den Laib auch bemehlen.
  3. Nach der Stunde den Ofen auf 250° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Brot mit einem Messer oben einschneiden (natürlich nur, wenn ihr ein Brot mit mehr Kruste haben wollt). Nun für ca. 30 Minuten backen. 

 

Well, I’d say the French are quite famous for their food. Especially for their croissants, baguettes and huge variety of tiny cakes. Isn’t there the cliché that most French people stroll through  picturesque streets wearing a beret, a blue and white striped shirt carrying around a baguette?!

But the thing is, even though baguettes are tremendously popular in France, there are so many other sorts of bread…and guess what, they’re all extremely delicious!

One of the basics (at least I’d call it basic) is a “Pain Artisanal”. It’s just a plain white bread. Though, at the same time it isn’t JUST a plain white bread. Because it basically is divine! Its crust is a real crust – not one of those wannabe ones that turn chewy after one or two hours, the inside is ridiculously fluffy and the smell…mmhhmmm…..incredible. And on top of all that, the recipe is super simple and doesn’t require a lot of ingredients.

Besides, it’s a vegan bread without an official declaration of being vegan^^. The reason why I’m mentioning that is because I think it quite amusing that nowadays so many products are declared vegan, even though everybody should know that, for instance, carrots are vegan.

Just recently I bought some fruit juice and the first thing I recognized when I saw the bottle was a big sign saying that this apple juice is vegan. To be honest, I always hoped that my fruit juice is vegan because: what kind of animalistic ingredients are naturally in apple juice? That’s why I am a little bit shocked how many products that should be naturally vegan, aren’t.

And, to come back to the funnier part, isn’t it hilarious how many brands start to call their products vegan just because they think it sells their product better?

So to cut a long story short: this traditional French bread is absolutely amazing ^^

Strawberry-Coconut Loaf Cake//Recipe

 

 

Wenn mir diese kleine Wertung am Rande gestattet ist, würde ich doch gerne mal anmerken, dass es schon eine gewisse Ironie in sich trägt, dass ich ein paar Tage, nachdem ich einen Post über saisonales Backen veröffentlicht habe, mir ein wirklich köstlich klingendes Rezept für einen Himbeer-Kokos Kuchen mit frischen Himbeeren über den Weg läuft^^ Aber, wie im vorherigen Post erwähnt, gibt es ja, Gott sei Dank, Mittel und Wege, um so einen herrlich sommerlichen Kuchen auch zu so kalter Jahreszeit angemessen genießen zu können.

Zuerst einmal mussten die frischen Himbeeren aus dem Rezept verschwinden. Denn, wenn man mal ehrlich ist, würden sie zu dieser Jahreszeit auch alles andere als vollmundig schmecken. Nach einem kurzen Blick in den Gefrierschrank, musste ich leider feststellen, dass dort nicht mal annähernd Himbeeren zu finden waren. Daher wühlte ich also noch ein wenig (um’s genau zu nehmen, auch eher schlecht als recht) in dem Fach umher und siehe da, oh wunder, in der hintersten Ecke befand sich tatsächlich noch eine Tüte mit tiefgefrorenen Erdbeeren vom letzten Sommer…so kam also dieser äußerst köstliche Erdbeer-Kokos Kuchen zustande.

 

  • 175g Kokosraspeln
  • 330ml Kokosmilch (die aus der Dose)
  • 225g Zucker
  • 2 Eier (S)
  • 230g Mehl
  • 130g ganze gefrorene Erdbeeren
  • 2 Tl Backpulver
  • 3 El Erdbeermarmelade
  • 1 El Wasser

 

  1. In einer Schale Kokosraspeln und Kokosmilch für eine Stunde ziehen lassen. Nach der Stunde den Ofen auf 170° (Umluft) vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
  2. Nun die Kokosmasse mit den Eiern und dem Zucker gut verrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und darüber sieben. Das Mehl nun unterrühren und die gefrorenen Erdbeeren unterheben, sodass am Ende eine dickflüssige Masse in die Kuchenform wandern kann.
  3. Den Kuchen für 1 Stunde und 15 Minuten backen. Nachdem er dann ausgekühlt ist, die Marmelade mit einem Esslöffel Wasser verrühren und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Dann vorsichtig auf den Kuchen geben.

  

In my humble opinion it’s somehow ironic that my last post was about seasonal baking and just the day after posting it I saw an amazing recipe for a raspberry-coconut loaf cake with fresh raspberries on top^^ But, as I’ve written in my previous post, there are ways and means to change that divine looking cake into a more seasonal piece of baked goodness.

First of all I had to cut off those fresh raspberries, because, let’s be honest, this time of year they wouldn’t taste that good. And after a quick look into my freezer I shamefully recognised that I haven’t had any raspberries at all! Well, so far I felt absolutely disappointed. Hence I rummaged around for some other fruit option and (oh wonder!) there, in the darkest corner of the freezer, was a pretty crumpled bag of last summer’s strawberries. And finally, I also managed to find some strawberry jam…that’s how this sweet little strawberry-coconut loaf cake came into existence.

 

  • 175g desiccated coconut
  • 330ml full fat coconut milk
  • 225g caster sugar
  • 2 small eggs
  • 230g self-raising flour
  • 130g whole frozen strawberries
  • 3 tbsp strawberry jam
  • 1 tbsp wate
  1. Combine the desiccated coconut and coconut milk in a bowl and leave it for one hour. After that, preheat the oven (170°; recirculation air) and put backing paper into a loaf pan.
  2. Afterwards, add sugar and the eggs to the coconut mixture and sift over the flour. Then stir it in and add the frozen strawberries. In the end the batter will be thick and a bit clumpy, just as porridge. Fill the mixture into the pan and bake the cake for an hour and 15 minutes.
  3. After your cake cooled down, heat the strawberry jam and one tbsp of water for nearly 10 minutes until it got a little bit thicker and syrup-like. Finally, all you have to do is brush the jam on top of the cake.

You will find the original recipe here

2017

Time was passing like a hand waving from a train I wanted to be on. -Jonathan Safran Foer

Schon wieder ist ein Jahr um. Wenn ich so zurückblicke, würde ich sagen, dass 2017 ein ausgesprochen merkwürdiges Jahr war. So viele Dinge sind in meinem Leben passiert, haben sich verändert und bleibende Spuren hinterlassen. Ich würde nicht behaupten, dass es ein glückliches Jahr war…daran gibt es leider auch nichts, was ich mir allzu schön reden könnte. Und doch bin ich so unglaublich dankbar, dass diese vielen aufregenden (im wahrsten Sinne des Wortes) und neuen Dinge passiert sind.

Manchmal lernt man etwas auf die „harte Tour“ und fragt sich was das alles soll, wozu man sich das antut, was der Sinn hinter diesen unangenehmen „Lehrstunden des Lebens“ ist…und dann, nach einer Weile passiert etwas ganz Verrücktes: Man blickt zurück und auf einmal hat sich all dieses unangenehme, zermürbende Chaos gelohnt.

Ich habe keine Ahnung was das neue Jahr bringen mag (und ehrlich gesagt, bin ich auch kein großer Fan von Ich-Wünschte-Ich-Könnte-Hellsehen), welche Erwartungen ich an die kommenden 356 Tage habe und was für Pläne ratsam wären. Ich glaube ich lasse es einfach auf mich zukommen, gehe es spontan an. Obwohl ich eigentlich gar nicht der spontane Typ bin. Aber was soll’s…das Lebens ist kurz und wir haben nur dies eine. In diesem Sinne wünsche ich ein frohes neues Jahr!

 

 

 

 

Angel Food Cake//Recipe

 

 

I’m…dreaming of a white….Christmas…..Nun, für mich gehören Weihnachten und Schnee einfach zusammen. In meinem Kopf kann das eine eben nicht ohne das andere existieren. Das geht einfach gar nicht anders. Wo würden wir denn sonst landen?!

Ihr seht schon; ich bin da ein wenig eigen. Deshalb war ich auch ehrlich, absolut zutiefst schockiert als mir kürzlich klar geworden ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Weihnachten im Sommer feiern. Zugegebenermaßen ist diese plötzliche Erkenntnis recht kindlich naiv…aber kennt ihr nicht auch das Gefühl, etwas als selbstverständlich zu betrachten, eben weil man selbst es gar nicht anders kennt? So, um also auf den Punkt zu kommen: Ich dachte mir, nun, es mag zwar Menschen geben, die zu Weihnachten nicht mal den Hauch einer Chance auf echten Schnee haben, aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, zumindest die Küche in ein Winterwunderland zu verzaubern. Die meisten Menschen würden einen Angel Cake wohl eher mit heißen Sommertagen verbinden, aber mal ehrlich, warum sollte man nicht die Regeln (vorausgesetzt es gibt überhaupt „Regeln“, die besagen was man zu welcher Jahreszeit backen darf ^^) zugunsten der eigenen Freude verändern dürfen?

Hier also nun das Rezept:

  • 65 g Speisestärke
  • 85 g Mehl
  • 257 Puderzucker
  • 12 Eiweiß (L)

Den Ofen auf 190° (Ober-, Unterhitze) vorheizen.

  1. Stärke, Mehl und 60g Puderzucker vermengen, anschließend gründlich durchsieben. Dann die Eiweiß leicht steif schlagen und dien Rest des Puderzuckers dazugeben. Den Eischnee nun so lange schlagen bis er schön steif ist und perlmuttig glänzt.
  2. Anschließend ein Drittel der Mehlmischung über den Eischnee sieben (!)  und mit einem Holzlöffel vorsichtig (!) unterheben. Nun kann auch der Rest der Mehlmischung gesiebt und untergehoben werden, sodass eine luftig leichte Masse entsteht.
  3. Den fertigen Teig vorsichtig in eine Angle Cake Form (!) geben und sachte glatt streichen. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Form NICHT gefettet wird. Ansonsten war eure ganze Mühe, den Kuchen luftig werden zu lassen, umsonst. Ist der Teig in der Form, diese noch einige Male auf  die Arbeitsfläche stoßen, damit keine Luftlöcher beim Backen zutage treten.
  4. Schlussendlich kommt der Kuchen für 25-30 Minuten in den Ofen.
  5. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, die Form umdrehen, sodass er auf dem Kopf für mindestens 3,5 Stunden auskühlen kann.

kleine Anmerkung am Rande: ich habe den Kuchen aus der Not heraus in einer Guglhupfform gebacken und auch das hat funktioniert. Ihr müsst dann die Form am Ende bloß so drapieren, dass sie die drei Stunden auch kopfüber stehenbleibt.

Rezept von: https://www.zuckerzimtundliebe.de/

I’m…..dreaming of a white…..Christmas…..Well to me Christmas and snow are like one and the same thing. In my head one can’t exist without the other. That’s probably why I was honestly absolutely and incredibly shocked when I suddenly realised that there are people who live in parts of the world where Christmas actually is in summer. Admittedlythis sudden enlightenment is weirdly naïve but have you ever realized that you take certain things for granted or think they’re normal because they’ve always been the same for you? So, to cut a long story short: I thought, well, there might be people out there who haven’t even the chance to see snow on Christmas but maybe there is a way to bring a little bit snow into their kitchen. Most people would associate an Angle Cake with warm summer days but why shouldn’t you change the “rules” (if there are “rules” of eating certain cakes in certain seasons^^) for the sake of your own joy?

So here it is….the Angel Cake Recipe:

  • 65 g starch flour
  • 85 g flour
  • 275 g icing sugar
  • 12 egg whites (size: Large)
  1. Preheat your oven (190°; upper-& lower heat).
  2. Mix starch flour, flour and 60 g icing powder together and sift it properly (!). Now, beat the egg whites for a little less than a minute and add the remained icing sugar. Beat the egg whites again until they’re stiff.
  3. Next, you have to sift a third of your flour mixture on to the egg white and blend everything very cautiously together. Repeat this step with the rest of the flour mixture.
  4. Then it is time to fill the batter into a special Angel Cake pan. It is enormously important that the pan isn’t (!) greased otherwise your cake won’t get fluffy at all. Furthermore, by tapping the cake pan several times onto your counter top you’re getting rid of all air bubbles that might appear on top of your cake. Than bake the cake for 25-30 minutes.
  5. Finally the angel Cake has to cool for at least 3 hours headfirst (!).Than it’ll be ready for any further decorations.

recipe by:  https://www.zuckerzimtundliebe.de/